Kapitel: Das Dreschen von Getreide mit Eseln
• Ahmad ibn Hanbal wurde über das Dreschen mit Eseln befragt und er missbilligte dies zutiefst aufgrund des Zustands ihres Urins und ihrer Exkremente. Es wurde gesagt: Was, wenn das Getreide gewaschen wird? Er schien es zu missbilligen, dass Getreide mit etwas gedroschen wird, dessen Fleisch nicht verzehrt werden darf.
77 - Uns berichtete 'Ubayd Allah ibn Mu'adh, von seinem Vater, von Hisham, von Muhammad, dass er das Trinken von Eselinnenurin und die medizinische Verwendung desselben missbilligte.
Kapitel: Über die Menge an Blut, nach der man die rituelle Waschung (Wudu) wiederholen muss
• Ahmad wurde befragt – und ich hörte zu – über das Blut, das aus dem menschlichen Körper austritt: Ab welcher Menge muss die Waschung wiederholt werden? Er sagte: "Wenn es reichlich (fahish) ist." Ich sagte: Wenn aus dem Kopf der Wunde nur ein wenig austritt? Er sagte: "Dafür ist keine Waschung erforderlich."
78 - Uns berichtete 'Amr ibn 'Uthman, er sagte: al-Walid berichtete uns, er sagte: Abu 'Amr sagte: "Wenn Nasenbluten auftritt oder es tropft, dann vollziehe die Waschung."
79 - Uns berichtete Zayd ibn Yazid, er sagte: Khalid ibn al-Harith berichtete uns, er sagte: Hisham berichtete uns, von Hammad, von Ibrahim, dass er bezüglich des Blutes, das aus dem Mund oder vom Körper austritt, während man betet, zu sagen pflegte: "Wenn es fließendes Blut ist, so wende dich ab und wiederhole die Waschung, und wenn es nicht fließend ist, so fahre mit deinem Gebet fort."
• Und ich hörte Ahmad ibn Hanbal – ein anderes Mal – in Bezug auf Blut eine Erleichterung gewähren, wenn es wenig war. Er erwähnte den Hadith von Ibn al-Musayyab, dass dieser seine zehn Finger in die Nase steckte und sie mit Blut beschmiert herauszog. Und er erwähnte den Hadith von Ibn 'Umar, dass dieser eine Pustel in seinem Gesicht ausdrückte, woraufhin Eiter (midda) daraus hervorkam.
(1) Der Kopist hat es mit einem Fatha über dem Mim vokalisiert, das Korrekte ist jedoch das Kasra. Al-midda ist das, was sich in einer Wunde an Eiter ansammelt, siehe: Lisan al-'Arab (3/399).