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Masāʾil Ḥarb al-Kirmānī: Kitāb al-Ṭahāra wa-l-Ṣalāt (Die Rechtsfragen des Ḥarb al-Kirmānī: Buch der rituellen Reinheit und des Gebets) - Ed. al-Sarayyiʿ
Band 1 · Seite 40Kapitel: Wasser, das durch nichts verunreinigt wird

Übersetzung · DE

105 - Uns berichtete 'Amr ibn 'Uthman, er sagte: Al-Walid ibn Muslim berichtete uns von Malik ibn Anas - bezüglich des Urins von Kleinkindern: "Mädchen und Junge sind gleich, das Wasser wird darüber gespritzt, solange sie noch nicht gegessen haben"; dies ist wie die Aussage von al-Awza'i.

Kapitel: Wasser, das durch nichts verunreinigt wird

• Ich hörte Abu 'Abd Allah Ahmad ibn Hanbal über Wasser sagen: "Wenn es zwei Qulla (Maßeinheit für Wassermenge) sind, wird es nicht unrein, es sei denn, es gelangt etwas hinein, das seinen Geschmack oder seinen Geruch verändert, oder es gelangt Urin oder Exkrement hinein."

• Und ich hörte Ahmad ein weiteres Mal, als er nach der Qulla gefragt wurde: Wie viel ist das? Er sagte: "Zwei Wasserbeutel für jede Qulla." Es wurde gefragt: Darf man mit den zwei Qulla den Wudu (die Gebetswaschung) vollziehen? Er sagte: "Wenn sich sein Geruch und sein Geschmack nicht verändert haben."

Es wurde gefragt: Ein Mann sieht Wasser im Brunnenbecken (1) in der Menge von zwei Qulla, darf er damit den Wudu vollziehen? Er sagte: "Wenn es Regenwasser ist, dann ja, selbst wenn es wenig ist."

• Und Ahmad wurde ein weiteres Mal über eine Maus befragt, die in einen Brunnen fällt und ihn nicht verändert (2)? Er sagte: "Wenn das Wasser mehr als zwei Qulla ist, so hoffe ich, dass es keinen Grund zur Sorge gibt."

Anmerkungen

(1) So im Original, und darüber wurde "so" geschrieben; es ist möglich, dass die korrekte Lesart "al-Jabbana" (die Wüste/Ebene) ist, siehe Lisan al-'Arab (13/85). (2) Im Original so vokalisiert, es ist jedoch möglich, dass es "tughayyiruhu" (sie es verändert) lauten sollte; möglicherweise wurde danach "faqala" (so sagte er) ausgelassen.

Arabisch (Quelle)

١٠٥ - حدثنا عَمرو بن عُثمان، قال: ثنا الوَليد بن مُسلِم، عن مالِك بن أنس -في بَول الصِّبيان-: «الجاريَة والغُلام سَواء، يُنضَحُ عَلَيه الماء ما لم يَأكُل»؛ مِثلَ قَول الأوزاعي.

باب: الماء الذي لا يُنَجِّسُه شَيء

• سمعت أبا عبد الله أحمَد بن حَنبل يقول -في الماء-: «إذا كان قُلَّتين لم يَنجُس، إلا أن يَصيرَ فيه شَيءٌ يُغَيِّر طَعمَه أو ريحَه، أو يَصيرَ فيه بَولٌ أو عَذِرَة».

• وسمعت أحمَد -مرةً أخرى-، وسُئل عن القُلَّة؛ قَدر كَم هُو؟ قال: «قِربَتَين كُلّ قُلَّة». قيل: أيتوضَّأ من القُلَّتين؟ قال: «إذا لم يَتَغَيَّر ريحُه وطَعمُه».

قيل: الرجل يَرى ماءً في الجباية (١) قَدرَ قُلَّتين، أيتوضَّأ منه؟ قال: «إذا كان ماءَ السَّماء؛ فنَعم، وإن كان قَليلًا».

• وسُئل أحمَد -مرةً أخرى- عن الفأرَة تَقَع في البئر، فلا تُغَيّر (٢)؟ «إذا كان الماء أكثَر من قُلَّتين؛ فأرجو ألَّا يكون بِه بأس».

Anmerkungen

(١) كذا في الأصل، وكتب فوقها: "كذا"، ويحتمل أن الصواب: "الجبَّانة"، وهي الصحراء، انظر: لسان العرب (١٣/ ٨٥).(٢) في الأصل مضبوطة، ويحتمل أن تكون: "تُغَيَّره"، ولعله سقط بعدها: "فقال".

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