• Und ich hörte Isḥāq ibn Ibrāhīm auf Persisch sagen: „Wenn von der Stelle der Gebetswaschung auch nur so viel wie ein Nadelkopf übrig bliebe, den das Wasser nicht erreicht hat, so müsste er sie wiederholen.“
Es kam ein Mann zu ihm und zeigte ihm seine Fingerspitze, an der ein kleines Stückchen Stroh klebte. Er sagte: Ich habe die Gebetswaschung vollzogen, und dieses Strohstückchen klebte an meinem Finger; ist mein Gebet gültig? Er sagte: „Wenn du weißt, dass das Wasser nicht unter das Stroh gelangt ist, dann ist es für dich nicht gültig.“
• Und Isḥāq wurde noch einmal zu einem Mann befragt, der die Gebetswaschung vollzog, und von den Stellen der Gebetswaschung blieb ein Bereich von der Größe einer Linse übrig, den das Wasser nicht erreichte. Er sagte: „Er wäscht diese Stelle und wäscht die darauf folgenden Gliedmaßen der Gebetswaschung und wiederholt den Vorgang.“ Ich sagte: Und wenn die Gebetswaschung bereits getrocknet ist? Er sagte: „Ob sie getrocknet ist oder nicht.“
Kapitel: Wer vor Abschluss seiner Gebetswaschung eine rituelle Unreinheit erlangte
• Ich fragte Isḥāq ibn Ibrāhīm: Ich sagte: Ein Mann, der während seiner Gebetswaschung – bevor er sie beendet hatte – eine rituelle Unreinheit erlangte? Er sagte: „Er muss die Gebetswaschung von vorne beginnen“, und dies mit Nachdruck.
• Und ich fragte Isḥāq noch einmal: Ich sagte: Ein Mann, der die Gebetswaschung vollzog und dann Nasenbluten bekam, bevor er sie beendete? Er sagte: „Er muss die Gebetswaschung von vorne beginnen.“ Ich sagte: Kehrt er zum Anfang der Gebetswaschung zurück? Er sagte: „Ja.“
Kapitel: Das Maß an Wasser für die Gebetswaschung und die Ganzkörperwaschung (Ghusl)
• Ich hörte Aḥmad ibn Ḥanbal über den Hadith von ʿĀʾisha sagen, dass der Prophet, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, mit einem Mudd (an Wasser) die Gebetswaschung vollzog: „Ein Mudd entspricht einem Riṭl und einem Drittel, unter der Voraussetzung, dass die Waschung jeweils einmal erfolgt; dies gilt abgesehen vom Istinjāʾ (Reinigung nach dem Stuhlgang).“
• Und ich hörte Isḥāq sagen: „Ein Mudd Wasser reicht dir für die Gebetswaschung aus, und ein Ṣāʿ für die Ganzkörperwaschung nach dem Geschlechtsverkehr (Janāba). Dies ist jedoch eine Empfehlung (Istihbāb). Wer also von einem Mudd oder einem Ṣāʿ mehr nimmt oder weniger, daran ist nichts auszusetzen, solange seine Waschung oder sein Ghusl nicht weniger als einmal oder mehr als dreimal ausgeführt wird.“