„Und als Wir den Bund der Kinder Israels entgegennahmen: Ihr sollt niemanden außer Gott anbeten.“ Muhammad [Ibn Abi Zamanin] sagt: „La taʿbuduna“ (Ihr sollt nicht anbeten) – es ist möglich, dass es im Nominativ (rafʿ) steht, im Sinne von: „An la taʿbudu“ (dass ihr nicht anbetet); als das Wort „an“ wegfiel, wurde „taʿbuduna“ in den Nominativ gesetzt. Ebenso verhält es sich mit Seiner, des Erhabenen, Aussage danach: „La tasfikuna dimaʾakum“ (Ihr sollt nicht euer Blut vergießen); der Nominativ darin ist im Sinne von: „An la [tasfiku]“ (dass ihr nicht [vergießt]). „Und erweist den Eltern Güte“ – das heißt: Wir haben ihnen aufgetragen, den Eltern Güte zu erweisen. „Und sprecht zu den Menschen Gutes“ – eine Auslegung von „dem Guten“ (al-hasan): Sie gebieten ihnen das, was Gott [ihnen] geboten hat, und untersagen ihnen das, was Gott ihnen untersagt hat.
„Dann habt ihr euch abgewandt“ – [das heißt: ihr habt geleugnet] – „bis auf wenige von euch.“ Mit „den Wenigen“ sind gemeint: jene, die dem Propheten gefolgt sind. „Und ihr seid abgeneigt“ – [von dem], was der Prophet ﷺ gebracht hat.