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Tafsīr al-Qurʾān al-ʿAzīz von Ibn Abī Zamanīn
Band 1 · Seite 338235

Übersetzung · DE

„Und es ist keine Sünde für euch, wenn ihr dies (den Wunsch nach Eheschließung) andeutungsweise kundtut, oder wenn ihr es in eurem Inneren verborgen haltet.“ Das bedeutet: Was ihr in euch selbst verheimlicht habt. Ikrima sagte: Die Andeutung (Ta'rid) besteht darin, dass man sagt: „Du bist (in meinem Herzen)“, und sie antwortet: „Was vom Schicksal bestimmt ist, wird geschehen“, ohne dass er ihr verspricht, keinen anderen zu heiraten. „Gott weiß, dass ihr ihrer gedenken werdet, aber vereinbart mit ihnen keine geheime (Verlobung).“ Die Auslegung von Qatada besagt: Er sagt: Nehmt ihr kein Versprechen während ihrer Wartezeit ab, dass sie keinen anderen Ehemann heiraten soll. „Außer dass ihr wohlgefällige Worte sprecht“, dies ist die Andeutung. „Und entschließt euch nicht zum Ehevertrag, bis die Frist ihr Ende erreicht hat“, das heißt: bis zum Ablauf der Wartezeit. „Und wisst, dass Gott weiß, was in eurem Inneren ist, so hütet euch vor Ihm“, das heißt: davor, sie während der Wartezeit zu heiraten, sowie vor allen anderen Dingen danach.

Muhammad sagte: Sein Wort „Und entschließt euch nicht zum Ehevertrag“ bedeutet: im Hinblick auf den Ehevertrag, wobei „im Hinblick auf“ (ala) hier ausgelassen wurde. [Vers 236]

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