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Tafsīr al-Qurʾān al-ʿAzīz von Ibn Abī Zamanīn
Band 1 · Seite 353246

Übersetzung · DE

„Hast du nicht die Vornehmen gesehen“ – das heißt: die Adligen – „unter den Kindern Israels nach Moses, als sie zu einem Propheten von ihnen sagten: ‚Setze uns einen König ein, damit wir auf dem Weg Allahs kämpfen.‘“

Muhammad sagte: Die Lesart „nuqātil“ (wir kämpfen) steht im Jussiv (al-jazm) als Antwort auf die Aufforderung.

Al-Kalbi sagte: Die Kinder Israels verweilten eine Zeit lang, ohne dass ein König über sie herrschte. Da wünschten sie sich einen König, der gegen ihre Feinde kämpft. So gingen sie zu einem Propheten aus dem Geschlecht Aarons, der Schmuel genannt wurde, und sagten zu ihm: „Setze uns einen König ein, damit wir auf dem Weg Allahs kämpfen.“ Da sagte ihr Prophet zu ihnen: „Könnte es sein, dass ihr, wenn der Kampf euch vorgeschrieben würde, nicht kämpfen würdet?“ Sie sagten: „Was sollte uns daran hindern, nicht auf dem Weg Allahs zu kämpfen, wo wir doch aus unseren Wohnstätten und von unseren Söhnen vertrieben worden sind?“ Ihr Feind war das Volk von Dschalut (Goliath). „Als ihnen dann der Kampf vorgeschrieben wurde, wandten sie sich ab, außer wenigen von ihnen.“ [Vers 247-248]

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