„Und ob ihr kundtut, was in eurem Inneren ist, oder es verbergt, Gott wird euch dafür zur Rechenschaft ziehen.“ Qatadas Exegese dazu lautet: Er sagte: Als dieser Vers herabgesandt wurde, erschien er ihnen sehr schwer, woraufhin Gott danach einen Vers herabsandte, der Erleichterung und Milderung enthielt, sodass er ihn aufhob: „Gott bürdet keiner Seele etwas auf, außer im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Ihr kommt zugute, was sie erworben hat“ – das heißt: an Gutem – „und ihr kommt zu Ungunsten, was sie sich erworben hat“ – das heißt: an Schlechtem.
Yahya berichtete von Sa'id, von Qatada, von Zurara ibn Awfa, von Abu Huraira, dass dieser sagte: Der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) sagte: „Gott hat meiner Gemeinschaft das verziehen, was sich ihre Seelen selbst einreden, solange sie nicht danach handeln oder darüber sprechen.“ [Vers 285-286]