„Gott würde die Gläubigen nicht in dem Zustand belassen, in dem ihr euch befindet, bis Er das Schlechte vom Guten scheidet.“ Das heißt: Er sondert die Gläubigen von den Heuchlern ab, wie dies am Tag von Uhud geschah; so die Interpretation von Qatada. „Und Gott würde euch nicht auf das Verborgene aufmerksam machen.“ Die Heuchler sagten: Was hat es mit Muhammad auf sich? Wenn er die Wahrheit spräche, würde er uns dann nicht darüber informieren, wer an ihn glaubt, bevor er glaubt? Daraufhin sagte Gott: „Und Gott würde euch nicht auf das Verborgene aufmerksam machen, aber Gott erwählt von Seinen Gesandten, wen Er will“ – das heißt: Er wählt aus und lässt ihn von dem wissen, was Er will (vom Verborgenen).
﴿مَا كَانَ اللَّهُ لِيَذَرَ الْمُؤْمِنِينَ عَلَى مَا أَنْتُمْ عَلَيْهِ حَتَّى يُمَيّز﴾ أَي: يعْزل ﴿الْخَبِيثَ مِنَ الطَّيِّبِ﴾ ميز الْمُؤمنِينَ من الْمُنَافِقين يَوْم أحد؛ فِي تَفْسِير قَتَادَة. ﴿وَمَا كَانَ اللَّهُ لِيُطْلِعَكُمْ عَلَى الْغَيْبِ﴾ قَالَ المُنَافِقُونَ: مَا شَأْن مُحَمَّد؛ إِن كَانَ صَادِقا لَا يخبرنا بِمن يُؤمن بِهِ قبل أَن يُؤمن؟ فَقَالَ الله: ﴿وَمَا كَانَ اللَّهُ لِيُطْلِعَكُمْ عَلَى الْغَيْبِ وَلَكِنَّ الله يجتبي﴾ أَي: يستخلص ﴿مِنْ رُسُلِهِ مَنْ يَشَاء﴾ فيطلعه على مَا يَشَاء (من الْغَيْب).