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Tafsīr al-Qurʾān al-ʿAzīz von Ibn Abī Zamanīn
Band 1 · Seite 69531

Übersetzung · DE

Zu Seinem Wort: „Wenn ihr die großen Sünden meidet, die euch untersagt sind, werden Wir eure bösen Taten tilgen und euch an einen ehrenvollen Ort eingehen lassen.“ Damit ist das Paradies gemeint. Qatada sagte: Gott hat die Vergebung nur demjenigen versprochen, der die großen Sünden meidet.

Yahya überlieferte von Abu Umayya, von Yahya ibn Abi Kathir, er sagte: Der Gesandte Gottes (möge Gott ihn segnen und ihm Frieden schenken) sagte: „Die großen Sünden sind neun: Das Beigesellen (Schirk) zu Gott, der Mord an einem Menschen, den Gott [außer aus rechtmäßigem Grund] für unantastbar erklärt hat, die Missachtung der muslimischen Eltern, der Verzehr von Zins, der Verzehr des Vermögens einer Waise, die Verleumdung ehrbarer Frauen, die Zauberei, die Flucht vor dem Schlachtfeld und das falsche Zeugnis.“

Yahya überlieferte von al-Hasan al-Basri, er sagte: „Die Flucht vor dem Schlachtfeld gehörte am Tag von Badr zu den großen Sünden.“

Yahya überlieferte von Nasr ibn Tarif, von Qatada, von al-Hasan: „Als der Prophet (Friede sei mit ihm) die großen Sünden erwähnte, sagte er: ‚Wo wollt ihr dann den Meineid (al-yamin al-ghamūs) einordnen?‘“

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