"Qul man rabbu al-samawati wa-al-ardi qul Allah" (Sprich: Wer ist der Herr der Himmel und der Erde? Sprich: Allah). Wenn sie dies anerkennen, dann sprich: "Afattakhadhtum min dunihi awliya'a" (Habt ihr euch statt Seiner Schutzherren genommen?), das heißt: ihre Götzen, "la yamlikuna li-anfusihim naf'an wa-la darran" (die sich selbst weder Nutzen noch Schaden bringen können). Dies ist eine rhetorische Frage, die auf ein Wissen abzielt; das heißt: Ihr habt es bereits getan.
"Qul hal yastawi al-a'ma wa-al-basir" (Sprich: Sind der Blinde und der Sehende gleich?).
Dies ist ein Gleichnis für den Ungläubigen und den Gläubigen; der Ungläubige ist blind gegenüber der Rechtleitung, und der Gläubige hat den Glauben erkannt. "Am hal tastawi al-zulumatu wa-al-nuru" (Oder sind die Finsternisse und das Licht gleich?) – als Frage formuliert; das heißt: Dass diese nicht gleich sind.
"Am ja'alu lillahi shuraka'a khalaqu ka-khalqihi fatashabaha al-khalqu 'alayhim" (Oder haben sie Allah Teilhaber beigesellt, die so erschaffen haben wie Er, so dass die Schöpfung für sie verwirrend wurde?). Die Auslegung von al-Hasan lautet: Er sagt: Behaupten sie etwa, dass jene Götzen zusammen mit Allah etwas erschaffen haben, sodass sie nicht wussten, welchen der Schöpfer sie anbeten sollten? Haben sie dies gesehen? Und können sie dies als Beweis gegen Allah am Tag der Auferstehung anführen? Das heißt: Dass sie dies nicht behaupten und dass sie anerkennen, dass Allah alles erschaffen hat. Wie konnten sie also diese Götzen anstelle von Allah anbeten?! Dann sagte Allah: "Quli Allahu khaliqu kulli shay'in wa-huwa al-wahidu al-qahhar" (Sprich: Allah ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist der Einzige, der Bezwinger).