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Tafsīr al-Qurʾān al-ʿAzīz von Ibn Abī Zamanīn
Band 2 · Seite 449164

Übersetzung · DE

„Und als eine Gemeinschaft von ihnen sagte“, bis zum Ende des Verses.

Tafsir von al-Kalbi: Die Stadt ist Aila. Uns wurde berichtet, dass sie zur Zeit Davids lebten. Es ist ein Ort am Meer, an dem sich die Fische in einem Monat des Jahres versammeln, ähnlich wie an einem Festtag. Sie kommen so zahlreich aus dem Meer zu ihnen, dass man das Wasser nicht mehr sieht. Auch in den anderen Monaten kommen sie jeden Sabbat zu ihnen, genau wie in jenem Monat. Wenn der Sabbat kam, berührten sie nichts davon. Da fassten einige törichte Männer dieser Stadt den Entschluss, die Fische in der Nacht zum Sabbat und am Sabbat selbst zu fangen. Sie fingen in großer Zahl, salzten sie ein und verkauften sie. Da sie keine Strafe traf, freuten sie sich und sagten: „Wir sehen, dass der Sabbat aufgehoben wurde und seine Heiligkeit vergangen ist. Er galt nur als Bestrafung für unsere Väter.“ Sie taten dies jahrelang, bis sie durch den Handel reich wurden, Frauen heirateten und Vermögen anhäuften. Da gingen Gruppen von Rechtschaffenen unter ihnen zu ihnen und sagten: „O Leute, ihr habt die Heiligkeit eures Sabbats verletzt, ihr seid gegen euren Herrn ungehorsam gewesen und habt der Sunna eures Propheten widersprochen. Lasst ab von diesem Tun, bevor die Strafe Gottes über euch hereinbricht.“ Sie sagten: „Warum ermahnt ihr uns, da ihr doch wisst, dass Gott uns vernichten wird?“ Und sie sagten weiter: „Wenn ihr in unserer Lage wärt, würdet ihr tun, was wir getan haben. Wir tun dies seit Jahren, und Gott hat uns dadurch nur mit Gutem vermehrt.“ Die Rechtschaffenen antworteten: „Wehe euch, lasst euch nicht täuschen und wiegt euch nicht in Sicherheit vor dem Unheil Gottes!“

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