„Und (gedenke der Zeit), da diejenigen, die ungläubig sind, gegen dich Ränke schmiedeten...“, (bis zum Ende des) Verses. Al-Kalbi sagte:
Uns erreichte die Nachricht, dass eine Gruppe von Quraisch im Dar al-Nadwa zusammenkam, um gegen den Propheten Allahs Ränke zu schmieden. Da trat Iblis zu ihnen ein, bekleidet mit Gewändern, mit Klauen versehen und in der Gestalt eines alten Mannes. Er setzte sich zu ihnen, und sie fragten: „Was bringt dich dazu, ohne unsere Erlaubnis in unsere Versammlung einzutreten?“ Er antwortete ihnen: „Ich bin ein Mann aus Nadschd, der nach Mekka gekommen ist. Ich wollte eure Rede hören und etwas Gutes von euch lernen. Ich sah, dass eure Gesichter schön und euer Duft angenehm ist; wenn ihr wollt, setze ich mich zu euch, und wenn euch mein Beisein nicht gefällt, werde ich gehen.“
Da sagten sie zueinander: „Dies ist ein Mann aus Nadschd, kein Mann aus Tihama, daher besteht für euch keine Gefahr, wenn ihr (vor ihm) über die Ränke gegen den Propheten Allahs sprecht.“ Al-Bachtari ibn Hischam – einer der Banu Asad ibn Abd al-Uzza – sagte: „Ich für meinen Teil halte es für den richtigen Rat, dass ihr Muhammad ergreift, ihn in ein Haus sperrt, dann die Tür versiegelt und darin eine kleine Öffnung lasst, durch die ihm seine Speise und sein Trank gereicht werden, und ihn dann darin belasst, bis er stirbt.“ Die Leute sagten: „Was du da für einen Rat gibst, ist wahrlich gut.“
Da sagte Iblis: „Was ihr da für einen Rat gebt, ist wahrlich schlecht. Ihr wollt einem Mann, der unter euch Anhänger hat und von dem die Leute um euch herum bereits gehört haben, das antun, indem ihr ihn einsperrt und ihn (weiterhin) speist und tränkt? Es ist zu befürchten, dass diejenigen, die unter euch Anhänger von ihm sind, für ihn gegen euch kämpfen, wodurch eure Gemeinschaft zerfällt und eure Blute vergossen werden.“ Sie sagten: „Bei Allah, er hat recht.“ Dann sprach Abu al-Aswad – er ist Haschim ibn Umayr ibn Rabi'a, einer der Banu Amir ibn Lu'ayy – und sagte: „Ich für meinen Teil schlage vor, dass ihr Muhammad auf ein Kamel setzt, ihn aus eurem Land vertreibt, damit er dorthin geht, wohin er will, und sich andere um ihn kümmern.“ Sie sagten: „Was du da für einen Rat gibst, ist wahrlich gut.“ Da sagte Iblis: „Was ihr da für einen Rat gebt, ist wahrlich schlecht. Ihr wollt einem Mann, der eure Gemeinschaft gespalten hat und dem von euch (Leute) gefolgt sind...“