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Tafsīr al-Qurʾān al-ʿAzīz von Ibn Abī Zamanīn
Band 2 · Seite 712122

Übersetzung · DE

„Es ziemt sich nicht für die Gläubigen, dass sie allesamt ausrücken“ [Sure 9:122], bis zum Ende des Verses. Die Exegese einiger von ihnen lautet:

Als der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und schenke ihm Heil – von Tabuk zurückkehrte, nachdem Gott – Er sei gepriesen und erhaben – über die Heuchler, die ihm ferngeblieben waren, das herabgesandt hatte, was Er herabgesandt hatte, sagten die Gläubigen: „Nein, bei Gott, Gott – Er sei gepriesen und erhaben – soll uns niemals mehr fernbleibend von einem Feldzug sehen, den der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und schenke ihm Heil – unternimmt, noch von einer Expedition (Sariyya).“ Da befahl der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und schenke ihm Heil – den Expeditionstrupps, auszuziehen. Die Muslime rückten daraufhin allesamt aus, und der Prophet Gottes – Gott segne ihn und schenke ihm Heil – wurde allein zurückgelassen. Daraufhin sandte Gott – Er sei gepriesen und erhaben – [den Vers] herab: „Es ziemt sich nicht für die Gläubigen, dass sie allesamt ausrücken“ – das heißt: gänzlich alle –, „und dich allein in Medina zurücklassen. „Warum“ – das heißt, warum denn nicht – „ist nicht von jeder ihrer Gruppen ein Teil ausgerückt, um sich in der Religion zu unterweisen“ – damit sich die Zurückbleibenden im Verständnis der Religion unterweisen –, „und um ihr Volk zu warnen, wenn sie zu ihnen zurückkehren“ – von ihrem Feldzug. Das bedeutet: Der Zurückgebliebene lehrt denjenigen, der am Feldzug teilgenommen hat, das, was nach seinem Aufbruch an Koran-Offenbarungen herabgesandt wurde.

Sure al-Tawba von Vers (123) bis Vers (125).

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