ShamelaTranslate
Suche
Anmelden
ShamelaTranslate

© 2026 ShamelaTranslate. Wissenschaftliches Open-Access-Projekt.

Über unsKontaktSpendenImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenWiderrufsbelehrungVerträge hier kündigen
Tafsīr al-Qurʾān al-ʿAzīz von Ibn Abī Zamanīn
Band 2 · Seite 957114

Übersetzung · DE

„Und verrichte das Gebet an beiden Enden des Tages und in den Stunden der Nacht.“ Er meint: Die fünf Gebete, dass sie mit ihrer rituellen Waschung (Wudu), ihren Zeitpunkten, ihrer Verbeugung (Ruku) und ihrer Niederwerfung (Sudschud) verrichtet werden. Die beiden Enden des Tages: am ersten Ende ist das Morgengebet (Subh), und am anderen Ende sind das Mittagsgebet (Zuhr) und das Nachmittagsgebet (Asr). „Und in den Stunden der Nacht“ bedeutet: das Abendgebet (Maghrib) und das letzte Nachtgebet (Ischa). Die Stunden (Zulaf) der Nacht sind ihre nahen Abschnitte, das heißt: ihre Anfänge.

Muhammad sagte: Die Einzahl von Zulaf ist Zulfa. Man sagt: ‚Azlafani indaka kadha‘ (das hat mich bei dir nahegebracht), das heißt: es hat mich dir genähert. Der Akkusativ von „an beiden Enden des Tages und in den Stunden der Nacht“ steht als Umstandsbestimmung (Zarf), so wie du sagst: ‚Ich kam an den beiden Enden des Tages und zu den Anfängen der Nacht.‘

„Wahrlich, die guten Taten“ – gemeint sind die fünf Gebete – „lassen die schlechten Taten vergehen“ – gemeint ist das, was unterhalb der schweren Sünden (Kaba'ir) liegt.

Yahya überlieferte von al-Rabi' ibn Subayh, von al-Hasan, er sagte: Der Gesandte Allahs (s) sagte: „Wahrlich, die fünf Gebete und das Freitagsgebet bis zum (nächsten) Freitagsgebet sind Sühne für das, was zwischen ihnen liegt, sofern die schweren Sünden gemieden werden.“

ZurückBand 2 · Seite 957Weiter
Zurück2·957Weiter