„Und die Opfertiere haben Wir euch zu den Kultmalen Gottes gemacht, in ihnen habt ihr Gutes“, das heißt: Lohn beim Schlachten und durch die Almosen, die davon gegeben werden, womit sie sich Gott nähern.
Muhammad sagte: Wer (al-budna) im Akkusativ liest, der tut dies aufgrund eines impliziten Verbs; die Bedeutung ist: „Und Wir haben die Opfertiere gemacht.“ „So gedenkt Gottes Namens über ihnen, wenn sie in Reihen stehen.“ Die Auslegung von Mujahid bedeutet: angebunden, während sie stehen. In der Lesart von Ibn Masʿud heißt es (sawafina).
Muhammad sagte: Wer (sawaffan) mit Schadda liest, dessen Bedeutung ist: ihre Beine sind aufgereiht, und der Akkusativ steht hier als Zustand (Hal), und es wird nicht tanwin-markiert, da es nicht deklinierbar ist. Wer (sawafina) liest: Der „Safin“ ist derjenige, der auf drei Beinen steht. Man sagt: „Safana al-faras“ (das Pferd stand auf drei Beinen), wenn es eines seiner Beine anhebt und auf der Spitze des Hufes steht. Wenn man das Kamel schlachten will, wird eine seiner Vorderbeine angebunden, das ist der „Safin“, und im Plural: „sawafinu“. Es wurde auch (sawafiya) mit Ya und Fatha ohne Tanwin gelesen, und die Auslegung ist: „khawalisan“, das heißt: lauter für Gott, ohne dass man Gott, dem Mächtigen und Erhabenen, bei etwas beigesellt.