„Es trifft den Blinden keinen Vorwurf“ – zur Auslegung von Qatada: Er sagte: Die Häuser wurden eine Zeit lang gemieden, wobei der Mann niemanden bewirtete und im Haus eines anderen aus Furcht vor Sünde nicht aß.
Yahya sagte: Mich erreichte, dass dies geschah, als dieser Vers offenbart wurde: „O ihr, die ihr glaubt, verzehrt nicht euren Besitz untereinander in nichtiger Weise.“ Qatada sagte: So waren die ersten, denen Gott eine Erleichterung gewährte, der Blinde, der Gehbehinderte und der Kranke. Danach gewährte Gott eine Erleichterung für die Gesamtheit der Gläubigen: „...noch auf euch selbst, dass ihr aus euren (eigenen) Häusern esst“ bis zu Seinem Wort: „...oder von eurem Freund.“
Bezüglich Seines Wortes: „...oder (deren) Schlüssel ihr verwaltet“ – einige sagten: Es sind die Sklaven, die die Verwalter der Häuser ihrer Herren sind. Und zu Seinem Wort: „...oder von eurem Freund“: Man fragte al-Hasan: Wenn ein Mann einen anderen Mann besucht, also seinen Freund, und der Hausherr verlässt sein Haus, während der andere etwas zu essen im Haus sieht, darf er davon essen? Er antwortete: „Iss vom Essen deines Bruders.“
Yahya sagte: Gott hat in diesem Vers das Haus des Sohnes nicht erwähnt. Ich vertrete daher die Ansicht, dass die Aussage des Propheten, Friede sei mit ihm: „Du und dein Besitz gehören deinem Vater“ auf diesen Vers zurückgeht.