„O ihr, die ihr glaubt! Wenn gläubige Frauen als Auswanderer zu euch kommen, dann prüft sie.“ Dies betrifft die Frauen der Vertragspartner unter den Götzendienern. Ihre Prüfung bestand nach der Auslegung von Qatada darin, dass sie bei Gott schwören mussten, dass nicht etwa Widerspenstigkeit (nushuz) sie zum Auswandern bewegte, sondern dass sie nur die Liebe zum Islam und der Eifer dafür dazu brachten.
„Gott weiß am besten um ihren Glauben“, ob sie die Wahrheit sagen oder lügen. „Wenn ihr sie als gläubig erkannt habt“ – das heißt, wenn sie sich zum Islam bekennen und bei Gott schwören, dass nicht etwa Widerspenstigkeit sie zum Auswandern bewegte, sondern dass sie nur die Liebe zum Islam und der Eifer dafür dazu brachten –, „dann schickt sie nicht zu den Ungläubigen zurück. Sie sind ihnen nicht erlaubt, und sie sind ihnen (den Männern) nicht erlaubt. Gebt ihnen (den ungläubigen Ehemännern), was sie ausgegeben haben. Und es ist keine Sünde für euch, sie zu heiraten, wenn ihr ihnen ihre Brautgaben gebt.“ Damit sind ihre Morgengaben gemeint. „Und haltet nicht an der Bindung mit den ungläubigen Frauen fest“, das heißt: den Ungläubigen unter den Arabern; wenn sie sich weigern, den Islam anzunehmen, soll man sie freigeben. „Und verlangt zurück, was ihr ausgegeben habt, und sie sollen verlangen, was sie ausgegeben haben. Das ist Gottes Urteil; Er urteilt zwischen euch.“ Dies ist nach der Auslegung von Qatada ein Urteil, das Gott zwischen den Leuten der Rechtleitung und den Leuten der Irreleitung gefällt hat.
Qatada sagte: Wenn sie zu den Gefährten des Gesandten Gottes flüchteten und ihre Ehemänner zu den Vertragspartnern gehörten, ließen sie (die Muslime) ihre Morgengaben an deren Ehemänner unter den Götzendienern senden, nachdem sie sie geheiratet hatten. Wenn sie von den Gefährten des Gesandten Gottes zu den Ungläubigen flüchteten, mit denen ein Vertrag zwischen ihnen und dem Gesandten Gottes bestand, ließen jene (die Ungläubigen) ihre Morgengaben an ihre Ehemänner unter den Muslimen senden. Dies geschah zwischen den Gefährten des Gesandten Gottes und den Vertragspartnern unter den Götzendienern. Später wurde dieses Urteil und dieser Vertrag in der Sure Bara'a aufgehoben, indem jedem, der einen Vertrag hatte, sein Vertrag gekündigt wurde, wie dies bereits zuvor erläutert wurde.
﴿يَا أَيهَا الَّذِينَ آمَنُوا إِذَا جَاءَكُمُ الْمُؤْمِنَاتُ مهاجرات فامتحنوهن﴾ وَهَذِه فِي نسَاء أهل الْعَهْد من الْمُشْركين، وَكَانَت محنتهن فِي تَفْسِير قَتَادَة أَن يُسْتَحْلفْن بِاللَّه مَا أخرجهُنّ النشوزُ، وَمَا أخرجهنّ إِلَّا حُبُّ الْإِسْلَام والحرص عَلَيْهِ.
﴿الله أعلم بإيمانهن﴾ أصدقن أم كذبن ﴿فَإِنْ عَلِمْتُمُوهُنَّ مؤمنات﴾ إِذا أقررن بِالْإِسْلَامِ، وحلفن بِاللَّه مَا أخرجهُنّ النشوزُ، وَمَا أخرجهنّ إِلَّا حُبُّ الْإِسْلَام والحرص عَلَيْهِ ﴿فَلا تَرْجِعُوهُنَّ إِلَى الْكُفَّارِ لَا هُنَّ حِلٌّ لَهُمْ وَلا هُمْ يَحِلُّونَ لَهُنَّ وَآتُوهُمْ مَا أَنْفَقُوا وَلا جُنَاحَ عَلَيْكُمْ أَنْ تَنْكِحُوهُنَّ إِذا آتَيْتُمُوهُنَّ أُجُورهنَّ﴾ مهورهن ﴿وَلا تُمْسِكُوا بِعِصَمِ الْكَوَافِرِ﴾ يَعْنِي: كوافر الْعَرَب إِذا أبَيْن أَن يُسْلِمْنَ أَن يُخلَّى سبيلُهنّ ﴿وَاسْأَلُوا مَا أَنْفَقْتُمْ وَلْيَسْأَلُوا مَا أَنْفَقُوا ذَلِكُمْ حُكْمُ اللَّهِ يَحْكُمُ بَيْنكُم﴾ وَهَذَا حكمٌ حكمه اللَّه بَين أهل الْهدى وَأهل الضَّلَالَة، فِي تَفْسِير قَتَادَة.
قَالَ قَتَادَة: كن إِذا فررْن إِلَى أَصْحَاب رَسُول الله وأزواجهن من أهلِ الْعَهْد فتزوّجُوهُن، بعثوا بمهورهنّ إِلَى أَزوَاجهنَّ من الْمُشْركين، وَإِذا فررْن من أَصْحَاب رَسُول الله إِلَى الْكفَّار الَّذين بَينهم وَبَين رَسُول الله عهدٌ فتزوجوهنّ، بعثوا بمهورهن إِلَى أَزوَاجهنَّ من الْمُسلمين، فَكَانَ هَذَا بَين أَصْحَاب رَسُول الله وَبَين أهل الْعَهْد من الْمُشْركين، ثمَّ نسخ هَذَا الحكم وَهَذَا الْعَهْد فِي بَرَاءَة فنبذ إِلَى كل ذِي عهدٍ عَهده، وَقد مضى تَفْسِيره.