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Tafsīr al-Qurʾān al-ʿAzīz von Ibn Abī Zamanīn
Band 4 · Seite 1512

Übersetzung · DE

„Und für Salomo den Wind“, das heißt: Wir haben Salomo den Wind dienstbar gemacht. „dessen Lauf am Morgen einen Monat dauert und dessen Lauf am Abend einen Monat dauert.“ Al-Hasan sagte: Wenn Salomo reisen wollte, kam der Wind, und er setzte seinen Thron darauf. Er stellte die Stühle und Sitzgelegenheiten auf den Wind, und er setzte sich, während die Vornehmen seiner Gefährten nach ihren Rängen im Glauben, sowohl von den Dschinn als auch von den Menschen, an jenen Tagen dort saßen. Die Dschinn waren damals für die Menschen sichtbar; sie pilgerten alle gemeinsam und beteten alle gemeinsam. Die Vögel flatterten über seinem Haupt und ihren Häuptern, und die Satane waren seine Wache, die niemanden vor ihn treten ließen. „Und Wir ließen ihm eine Quelle aus geschmolzenem Kupfer fließen“, das bedeutet: aus Messing. In der Auslegung von Mudschahid heißt es: Sie floss für ihn wie Wasser. „Und von den Dschinn gab es welche, die vor ihm mit der Erlaubnis seines Herrn arbeiteten“, das heißt: die Knechtschaft, die Gott ihm unterworfen hat. „Und wer von ihnen von Unserem Befehl abweicht“, das heißt: vom Gehorsam gegenüber Gott und Seiner Verehrung, „den lassen Wir das Peinigen des Höllenfeuers kosten“, im Jenseits.

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