„Wenn ihr also auf diejenigen trefft, die ungläubig sind, dann schlagt die Nacken (im Kampf ab).“
Yahya berichtete von al-Mas'udi, von al-Qasim ibn 'Abd ar-Rahman, dass der Gesandte Gottes (s) eine kleine Truppe zu einem Volksstamm entsandte, die sie dann traf. Ein Mann von ihnen kletterte auf einen Baum mit dichtem Geäst. Einer von denen, die anwesend waren, sagte: „Wir schnitten ihn ab, doch es geschah nichts, und wir bewarfen ihn, doch es geschah nichts.“ Er (der Berichterstatter) sagte: „Dann brachten sie ein Feuer und zündeten es darin an, woraufhin der Mann tot herabfiel. Als dies den Gesandten Gottes (s) erreichte, veränderte sich sein Gesichtsausdruck zutiefst. Dann sagte er: ‚Ich wurde nicht gesandt, um mit der Strafe Gottes zu strafen! Doch ich wurde gesandt, um Nacken zu schlagen und (die Gefangenen) in Fesseln zu legen.‘“
Zu Seinem Wort: „bis ihr sie überwältigt habt, dann legt (ihnen) die Fesseln fest an“ – dies betrifft die Gefangenen. „dann entweder als Wohltat danach oder als Lösegeld“ – als dieser Vers herabkam, blieb ihnen, wenn sie einen Gefangenen machten, nichts anderes übrig, als ihn zu führen oder ihm eine Wohltat zu erweisen und ihn freizulassen. Dies ist jedoch aufgehoben (mansukh), aufgehoben durch den Vers: „wenn ihr sie also im Krieg trefft, dann jagt durch sie diejenigen, die hinter ihnen sind, in die Flucht.“ Wenn der Imam also möchte, tötet er den Gefangenen, wenn er möchte, macht er ihn zur Kriegsbeute, und wenn er möchte, lässt er ihn gegen Lösegeld frei. Was jedoch die Wohltat ohne Lösegeld betrifft, so steht ihm dies nicht zu.
Muhammad sagte: Sein Wort „überwältigt habt“ (uthkhantumuhum) bedeutet: Ihr habt unter ihnen viel getötet, wie in Seinem Wort: „Es steht keinem Propheten zu, Gefangene zu haben, bis er (die Feinde) auf der Erde überwältigt hat. Ihr wollt die Güter des diesseitigen Lebens“, das heißt: im Töten übertreiben.