"Und gewähre nicht in der Absicht, zu vermehren" (wa-la tamnun tastakthir). Die Interpretation von al-Dahhak ibn Muzahim lautet: Es handelt sich um ein Geschenk, das du machst, damit dir etwas Besseres dafür geschenkt wird. Hammad ibn Salama sagte: In der Lesart (Qira'a) von Ubayy lautet es: "Und gewähre nicht, um zu vermehren" (wa-la tamnun an tastakthira), und dies ist die Interpretation nach der Lesart derjenigen, die es mit dem Nominativ (Raf') lesen.
Muhammad sagte: Es wurde gesagt, dass Gott hiermit den Propheten ﷺ im Besonderen ansprach, weil Gott - er ist frei von jedem Makel und hoch erhaben - ihn mit den edelsten Anstandsformen und den höchsten moralischen Werten erzog. Es liegt für einen Menschen kein Vergehen darin, ein Geschenk zu machen, in der Hoffnung, dass er dafür etwas Größeres erhält.
Yahya sagte: Al-Hasan pflegte es als "tastakthir" (mit Ruhe am Ende, also als Apokop) zu lesen. Er sagte: Es beinhaltet eine Umstellung (Taqdim und Ta'khir), und man sagt damit: Vermehre dein Werk nicht, um uns damit Vorhaltungen zu machen.