Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 1 · Seite 286

Übersetzung · DE

KI-Übersetzung

Kapitel über das, was die rituelle Reinheit aufhebt

42 - Abhandlung; Abū al-Qāsim sagte: (Und das, was die rituelle Reinheit aufhebt, ist das, was aus dem Vorderen oder dem Hinteren austritt)

Und die Gesamtheit dessen ist, dass das Austretende aus den zwei Wegen von zweierlei Art ist: Gewohntes wie der Urin, die Notdurft, das Sperma, der Lusttropfen, das Prostatasekret und der Wind. Dies hebt die Gebetswaschung im Konsens auf. Ibn al-Mundhir sagte: Die Gelehrten sind sich darüber einig, dass das Austreten der Notdurft aus dem Hinteren und das Austreten des Urins aus dem Glied des Mannes und dem Vorderen der Frau, und das Austreten des Lusttropfens, und das Austreten des Windes aus dem Hinteren, Zustände der rituellen Unreinheit sind, von denen jeder einzelne die rituelle Reinheit aufhebt und die Gebetswaschung verpflichtend macht, und das Blut der anomale Blutung hebt die rituelle Reinheit nach der Aussage der Allgemeinheit der Gelehrten auf, außer in (1) der Aussage von Rabīʿa. Die zweite Art: Seltenes, wie Blut, Würmer, Steine und Haare. Dies hebt die Gebetswaschung ebenfalls auf, und dies sagten al-Thawrī, al-Schāfiʿī, Isḥāq (2) und Die Anhänger der Meinung. Und ʿAṭāʾ, al-Ḥasan, Abū Miglaz (3), al-Ḥakam, Ḥammād, al-Awzāʿī und Ibn al-Mubārak sahen die Gebetswaschung als notwendig an bei Würmern, die aus dem Hinteren austreten, während Mālik die Gebetswaschung bei dieser Art nicht für verpflichtend erklärte; weil es selten ist, ähnelt es dem, was aus einem anderen als dem Weg austritt. Unser Beweis ist, dass es etwas ist, das aus dem Weg austritt, also dem Lusttropfen ähnelt, und weil es nicht frei von Feuchtigkeit ist, die daran haftet, wodurch die Gebetswaschung durch sie aufgehoben wird; und der Prophet - Friede und Segen Gottes seien auf ihm - befahl der Frau mit anomaler Blutung die Gebetswaschung für jedes Gebet, obwohl ihr Blut selten (4) und ungewohnt ist.

Abschnitt: Und Ṣāliḥ überlieferte von seinem Vater über die Frau, aus deren Schambereich Wind austritt: Was aus den zwei Wegen austritt, dafür ist die Gebetswaschung fällig. Und der Richter (Qāḍī) sagte: Das Austreten von Wind aus dem Glied und dem Vorderen der Frau hebt die Gebetswaschung auf. Und Ibn ʿAqīl sagte: Es ist möglich, dass das Ähnlichste zu unserer Rechtsschule hinsichtlich des Windes, der aus

Anmerkungen

Dawud 1/6. Und al-Nasa'i, in: Kapitel über das Urinieren in ein Gefäß, aus dem Buch der Reinheit. Al-Mudschtaba 1/31. Wir haben dies nicht in den Sunan von Ibn Madscha gefunden. (1) In der Vorlage (al-Asl) ausgefallen. (2) "Und Ishaq" in der Vorlage ausgefallen. (3) Abu Mijlaz Lahiq ibn Humaid ibn Sa'id al-Basri, ein Tabi'i, vertrauenswürdig (thiqa), er überlieferte Hadithe, verstorben im Jahr 100 oder nach dem Jahr 100 n.H. Tahdhib al-Tahdhib 11/171, 172. (4) In der Handschrift (M): "austretend" (kharij).

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Arabisch (Quelle)

باب ما ينْقُض الطَّهارة ٤٢ - مسألة؛ قال أبُو القاسِم: (والذي يَنْقُضُ الطَّهارةَ ما خرَجَ مِنْ قُبُلٍ أو دُبُرٍ) وجُمْلةُ ذلك أنَّ الخارجَ من السَّبِيلَيْنِ عَلَى ضَرْبَيْنِ: مُعْتادٍ كالبَوْلِ والغائِطِ والمَنِىِّ والمَذْىِ والوَدْىِ والرِّيحِ، فهذا يَنْقُضُ الوُضُوءَ إجْماعًا، قال ابنُ المُنْذِر: أجمعَ أهلُ العلمِ علَى أنَّ خُرُوجَ الغائِط من الدُّبُرِ وخُروجَ البَوْلِ من ذَكَرِ الرَّجُلِ وقُبُلِ المَرْأةِ، وخُرُوجَ المَذْىِ، وخُرُوجَ الرِّيحِ من الدُبُرِ، أحْداثٌ يَنْقُضُ كلُّ واحدٍ منها الطَّهارةَ، ويُوجِبُ الوُضُوءَ، ودَمُ الاسْتِحاضةِ يَنْقُضُ الطَّهارةَ في قَوْلِ عامَّةِ أهْلِ العِلْمِ إلَّا في (١) قَوْل رَبِيعةَ. الضَّرْبُ الثانِى: نادرٌ كالدَّمِ والدُّودِ والحَصَا والشَّعْرِ، فيَنْقُضُ الوُضُوءَ أيضًا، وبهذا قال الثَّوْرِىُّ، والشافِعِىُّ، وإسحاقُ (٢)، وأصحابُ الرَّأْىِ. وكان عَطَاء، والحَسَن، وأبو مِجْلَز (٣)، والحَكَم، وحَمَّاد، والأَوْزَاعِىّ، وابنُ المبارك، يَرَوْنَ الوُضُوءَ من الدُّودِ يَخْرُجُ من الدُّبُرِ، ولم يُوجِبْ مالكٌ الوُضُوءَ مِن هذا الضَّرْبِ؛ لأنه نادِرٌ، أشْبَهَ الخارِجَ مِن غيرِ السَّبِيلِ. ولنَا أنَّه خارجٌ مِن السَّبِيلِ، أشْبَهَ المَذْىَ، ولأنَّه لا يَخْلُو من بِلَّةٍ تتعَلَّقُ به، فيَنْتَقِضُ الوُضُوء بها، وقد أمرَ النبيُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- المُسْتَحاضةَ بالوُضُوءِ لكُلِّ صَلاةٍ ودَمُها نادِرٌ (٤) غيرُ مُعْتادٍ. فصل: وقد نَقَل صَالِحٌ، عن أَبِيهِ، في المرأةِ يَخْرُجُ من فَرْجِها الرِّيحُ، ما خَرَجَ من السَّبِيلَينِ ففيه الوُضُوءُ. وقال القاضي: خُرُوجُ الرِّيحِ من الذَّكَرِ وقُبُلِ المرأةِ يَنْقُضُ الوُضُوءَ. وقال ابنُ عَقِيلٍ: يَحْتَمِلُ أنْ يكونَ الأَشْبَهُ بمَذْهَبِنا في الرِّيحِ يخْرُجُ مِن

Anmerkungen

= داود ١/ ٦. والنسائي، في: باب البول في الإِناء، من كتاب الطهارة. المجتبى ١/ ٣١. ولم نجده في سنن ابن ماجه.(١) سقط من: الأصل.(٢) سقط "وإسحاق" من: الأصل.(٣) أبو مجلز لاحق بن حميد بن سعيد البصري، تابعى، ثقة، له أحاديث، توفى سنة مائة، أو بعد المائة. تهذيب التهذيب ١١/ ١٧١، ١٧٢.(٤) في م: "خارج".