174 – Muḥammad ibn al-Ḥusayn berichtete mir: Muḥammad ibn Muʿāwiya al-Azraq berichtete mir: Ein Sheikh von uns berichtete uns, er sagte: Yūnus und Jibrīl – Friede sei auf beiden – trafen aufeinander. Yūnus sagte: „O Jibrīl, zeige mir den gottesfürchtigsten Anbeter unter den Erdenbewohnern!“ Er sagte: Da kam er zu einem Mann, dem der Aussatz die Hände und die Füße abgefressen hatte, während er sagte: „Du hast mich an ihnen erfreuen lassen, solange Du wolltest, und Du hast sie mir entzogen, wann Du wolltest, und Du hast mir in Dir große Hoffnung gelassen, o Gütiger, o Verbundener!“ Yūnus sagte: „O Jibrīl, ich bat dich doch nur darum, mir jemanden zu zeigen, der ständig fastet und im Gebet steht.“
Jibrīl sagte: „Dieser war vor der Heimsuchung Gott gegenüber genau so demütig ergeben, und mir wurde nun befohlen, ihm sein Augenlicht zu nehmen.“ Er sagte: Da zeigte er auf seine Augen, und sie flossen heraus. Er sagte: „Du hast mich an ihnen erfreuen lassen, solange Du wolltest, und Du hast sie mir entzogen, wann Du wolltest, und Du hast mir in Dir große Hoffnung gelassen, o Gütiger, o Verbundener!“ Da sagte Jibrīl: „Komm, bitte Gott, und wir bitten mit dir, dass Gott dir deine Hände, deine Füße und dein Augenlicht zurückgibt, damit du zu jener Anbetung zurückkehrst, in der du warst.“ Er sagte: „Das wünsche ich nicht.“ Er fragte: „Und warum?“ Er sagte: „Wenn Seine Liebe darin liegt, so ist mir Seine Liebe lieber als jenes.“ Yūnus sagte: „O Jibrīl, bei Gott, ich habe noch nie jemanden gesehen, der Gott mehr anbetet als dieser!“ Jibrīl sagte: „O Yūnus, dies ist ein Weg, auf dem man Gott – segensreich und erhaben ist Er – durch nichts Vortrefflicheres erreicht als durch dies.“
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