196 - Al-Ḥasan ibn ʿAlī berichtete mir: Kathīr ibn ʿUbaid al-Ḥaḏḏāʾ al-Ḥimṣī berichtete uns: Muḥammad ibn Ḥimyar berichtete uns, von Maslama ibn ʿAlī, von ʿUmar ibn Ḏarr, von Abū Qilāba, von Abū Muslim al-Khawlānī, von Abū ʿUbaida ibn al-Jarrāḥ, von ʿUmar ibn al-Khaṭṭāb, der sagte: Der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – fasste seinen Bart, während ich die Trauer in seinem Gesicht erkannte, und sagte: „Wahrlich, wir gehören Gott und zu Ihm kehren wir zurück. Gabriel – Friede sei mit ihm – kam soeben zu mir und sagte: ‚Wahrlich, wir gehören Gott und zu Ihm kehren wir zurück.‘ Ich sagte: ‚Ja, wahrlich, wir gehören Gott und zu Ihm kehren wir zurück. Wegen was ist das, o Gabriel?‘ Er sagte: ‚Wahrlich, deine Gemeinschaft wird sich nach dir nach einer kurzen, nicht langen Zeit gegenseitig bekämpfen.‘ Ich sagte: ‚Wieso das, wo ich doch das Buch Gottes unter ihnen hinterlasse?‘ Er sagte: ‚Durch das Buch Gottes werden sie in die Irre gehen. Und das liegt an ihren Anführern und ihren Koranlesern: Die Anführer verwehren den Menschen ihre Rechte, so dass sie diese einfordern, sie ihnen aber nicht gegeben werden, woraufhin sie gegeneinander kämpfen. Und die Koranleser folgen den Anführern und bestärken sie im Irrtum, ohne nachzulassen.‘ Ich sagte: ‚Wodurch rettet sich derjenige unter ihnen, der gerettet wird?‘ Er sagte: ‚Durch Zurückhaltung und Standhaftigkeit: Wenn ihnen gegeben wird, was ihnen zusteht, nehmen sie es an, und wenn es ihnen verwehrt wird, lassen sie davon ab.‘“
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