Khalaf sagte: Da erwähnte ich dies einem Mann von ihnen, der Abū Maymūn genannt wurde und verständig war, und er sagte: „O Abū Ismāʿīl, die Geduld hat Bedingungen!“ Ich sagte: „Was sind sie, o Abū Maymūn?“ Er sagte: „Zu den Bedingungen der Geduld gehört, dass du weißt: Wie geduldest du dich? Für wen geduldest du dich? Und was erstrebst du mit deiner Geduld? Und dass du dabei auf Lohn hoffst und deine Absicht darin verfeinerst, auf dass dir deine Geduld rein abgelegt werde. Andernfalls bist du bloß im Rang eines Viehs, über das ein Unheil hereinbricht, woraufhin es unruhig wird, und dann lässt es nach, so beruhigt es sich wieder. Weder hat es begriffen, was über es hereingebrochen ist, sodass es auf Lohn gehofft und sich geduldet hätte, noch hat es sich wirklich geduldet; und weder hat es die Gunst erkannt, als sein Leiden nachließ, sodass es Gott dafür gelobt und Ihm gedankt hätte.“
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