Ein wahrhaftiger Gefährte ist besser als das Alleinsein
167 - ʿAbdullāh berichtete uns, Dāwūd ibn ʿAmr al-Ḍabbī berichtete mir, ʿAbdullāh ibn al-Mubārak überlieferte uns, ʿĀṣim al-Aḥwal berichtete mir von einem Mann aus den Banū Sadūs, von Abū Mūsā al-Ashʿarī, dass er sagte: „Ein wahrhaftiger Gefährte ist besser als das Alleinsein, und das Alleinsein ist besser als ein schlechter Gefährte. Das Gleichnis eines rechtschaffenen Gefährten ist wie das des Parfümverkäufers: Wenn er dir nichts schenkt, berührt dich doch sein Wohlgeruch (1). Und das Gleichnis eines schlechten Gefährten ist wie das des Schmieds: Wenn er dich nicht verbrennt, berührt dich doch sein Gestank. Und das Herz wurde nur wegen seiner Wankelmütigkeit so genannt; das Gleichnis des Herzens ist wie das einer Feder in der Wüste, die der Wind an einen Baum getrieben hat, wo der Wind sie von einer Seite auf die andere dreht. Und nach euch werden Versuchungen kommen wie Stücke der finsteren Nacht: Ein Mann wird in ihr als Gläubiger den Morgen erreichen und als Ungläubiger den Abend, und er wird als Gläubiger den Abend erreichen und als Ungläubiger den Morgen.“ Sie sagten: „Was befiehlst du demjenigen von uns, der dies erlebt?“ Er sagte: „Seid wie das Bündel im Haus (2).“
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