und seine Äste Früchte tragen, und ihn die Trauer über das beständig begleitet, was ihn am Tag der Auferstehung betrübt, und diese sich mit dem tiefsten Inneren seines Herzens vermischt. So entspringen aus der Abgeschiedenheit mancherlei Arten der Grundlagen der Askese (Zuhd) in dieser Welt. Wenn der Diener die Stufe der Abgeschiedenheit erreicht, darin geduldig verharrt und sie dauerhaft bewahrt, führt ihn dies zur Liebe zur Abgeschiedenheit. Das Erste nun, was aus der Liebe zur Abgeschiedenheit entspringt, ist das Streben des Dieners nach Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit in all seinen Worten zwischen ihm und seinem Herrn. Die Abgeschiedenheit verleiht ihm die Ruhe des Herzens vor den Sorgen dieser Welt und lässt ihn den Umgang mit den Geschöpfen im Nehmen und Geben aufgeben. Und die Pflicht des Gebietens des Rechten und des Verbietens des Verwerflichen sowie die Schmeichelei gegenüber den Menschen fallen von ihm ab. Aus der Liebe zur Abgeschiedenheit entspringt auch das Unscheinbarwerden der eigenen Seele und das Nachsichtigsein gegenüber den Menschen, was der erste Weg der Wahrhaftigkeit ist, und daraus entsteht die Aufrichtigkeit. Aus der Liebe zur Abgeschiedenheit entspringt ferner die Gleichgültigkeit gegenüber dem Bekanntsein bei den Menschen, die Vertrautheit mit Gott und das Empfinden von Last beim Zusammensein mit anderen als den Leuten des Gedenkens. Die Liebe zur Abgeschiedenheit verleiht langes Schweigen ohne Mühsal und das Bezwingen der Gelüstetheit – was die Geduld ist –; daraus treten Langmut und Besonnenheit hervor. Aus der Liebe zur Abgeschiedenheit entspringt die Beschäftigung des Dieners mit sich selbst, sein geringes Beschäftigtsein mit dem Erwähnen anderer und das Suchen nach Heil vor dem, worin die Menschen sich befinden. Aus der Liebe zur Abgeschiedenheit entspringen viele Sorgen und Kümmernisse, wovon einiges das Nachdenken anregt – welches die vorzüglichste Anbetung ist und dessen Ursprung aus dem reinen Gedenken stammt. Aus der Liebe zur Abgeschiedenheit entspringen Taten, die den Augen der Diener verborgen sind und vor Gott offenbar werden; und wenig davon ist viel, und ihr Ursprung stammt aus der Wahrhaftigkeit. Aus der Liebe zur Abgeschiedenheit entspringt das Erwachen aus der Unachtsamkeit der Leute dieser Welt und das Nichtvorhandensein von Nachrichten über das, was von ihr unter den Besonderen und der Allgemeinheit erzählt wird. Die Liebe zur Abgeschiedenheit verleiht wenig Augendienerei und wenig Sich-Schmücken für die Geschöpfe, und dies gehört zu den Beweggründen der Aufrichtigkeit, welche die reine Wahrhaftigkeit ist.
Die Liebe zur Abgeschiedenheit verleiht das Aufgeben von Streitigkeiten und Debatten, welche das Streben nach Herrschaft austreiben und zur Wahrhaftigkeit führen. Aus der Liebe zur Abgeschiedenheit entspringt das Abtöten der Habsucht und ihrer Beweggründe wie Gier und Verlangen nach dieser Welt, worin eine Kraft für das Handeln liegt. Die Liebe zur Abgeschiedenheit verleiht wenig Zorn, die Kraft zum Zügeln des Grimms, das Aufgeben von Groll und Feindseligkeit sowie das Handeln mit Lauterkeit des Herzens. Aus der Liebe zur Abgeschiedenheit entspringen die Sanftheit der Herzen und das Erbarmen, welche Härte und Herzenskälte vertreiben. Aus der Liebe zur Abgeschiedenheit entspringt das Sich-Erinnern an die Gunsterweise und das Suchen nach Eingebung, um dafür zu danken und die Gehorsamkeit zu mehren. Und es entspringt aus der Liebe zur
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