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Da dem so war, unterließen die Leute durch das Unterlassen der Überlieferung aller sieben Lesarten nicht das, was sie zu überliefern verpflichtet waren, sondern das ihnen Obliegende war genau das, was sie taten; denn was sie daran taten, war die Fürsorge für den Islam und seine Anhänger. So war das Ausführen des ihnen Obliegenden für sie angemessener als das Ausführen von etwas, wodurch sie – falls sie es getan hätten – einer Beeinträchtigung des Islams und seiner Anhänger näher gewesen wären als dem Heil davor (1).

Was aber die Verschiedenheit der Rezitation im Nominativ (Rafʿ), Genitiv (Dscharr) und Akkusativ (Naṣb) eines Buchstabens, im Vokallosmachen (Taskīn) und Vokalisieren (Taḥrīk) eines Buchstabens und in der Ersetzung eines Buchstabens durch einen anderen bei übereinstimmendem Schriftbild betrifft, so liegt dies weit ab von der Bedeutung der Aussage des Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm –: „Mir wurde befohlen, den Koran in sieben Lesarten zu lesen“ (2). Denn es ist bekannt, dass kein einziger Buchstabe aus den Buchstaben des Korans – von denen, in deren Rezitation in diesem Sinne Uneinigkeit besteht – nach der Aussage irgendeines Gelehrten der Umma durch den Streit darüber den Unglaube des Streitenden nach sich zieht. Der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – hat jedoch für den Streit darüber den Unglaube in der Hinsicht festgesetzt, in der die Streitenden vor ihm stritten, wofür die Überlieferungen eindeutig übereinstimmen (3), wie wir es zu Beginn dieses Kapitels bereits erwähnt haben (4).

Wenn nun jemand zu uns sagt: Hast du denn Wissen über die sieben Sprachen, in denen der Koran offenbart wurde? Und welche Sprachen sind es unter den Sprachen der Araber?

Anmerkungen

  • (1) Seine Aussage „davon“, das heißt von dem Verbrechen gegen den Islam.
  • (2) Das heißt: „So ist er von der Bedeutung der Aussage des Propheten ... weit entfernt.“
  • (3) Seine Aussage „und sie unterstützten sich/wurden offenkundig“ ist in der Handschrift unpunktiert und lässt sich kaum auf zufriedenstellende Weise lesen.
  • (4) Ibn Ḥajar zitierte in al-Fatḥ 9:27 vom Imam, dem Hadith-Meister Abū Schāma, dass er sagte: „Manche Leute dachten, dass die sieben Lesarten, die heute existieren, diejenigen sind, die im Hadith gemeint waren, was dem Konsens (Itschmāʿ) aller Gelehrten ohne Ausnahme widerspricht; nur manche unwissenden Leute nehmen so etwas an.“ Und Ibn ʿAmmār sagte ebenfalls: „Derjenige, der diese Sieben zusammengestellt hat, hat etwas getan, was er nicht hätte tun sollen, und er hat der Allgemeinheit die Sache verwirrt, indem er jedem mit wenig Einsicht vorspiegelte, dass diese Lesarten diejenigen seien, die im Bericht erwähnt sind. Hätte er doch, als er sich beschränkte, weniger als sieben genommen oder mehr hinzugefügt, um den Zweifel zu beseitigen!“ Und Imam Ibn al-Dschazarī sagte in al-Naschr 1:33: „Der erste maßgebliche Imam, der die Lesarten in einem Buch sammelte, war Abū ʿUbaid al-Qāsim ibn Sallām, und er machte sie, wie ich glaube, zu fünfundzwanzig Lesern zusammen mit diesen Sieben, und er starb im Jahre 224“ ... Dann sagte er auf S. 34: „Ihm folgte Abū Bakr Aḥmad ibn Mūsā ibn al-ʿAbbās ibn Mudschāhid als Erster, der sich nur auf die Lesarten dieser Sieben beschränkte, und er starb im Jahre 324.“ Dann sagte er auf S. 35: „Wir haben diesen Abschnitt nur deshalb so ausführlich gestaltet, weil uns von einigen Unwissenden zu Ohren gekommen ist, dass die authentischen Lesarten diejenigen von diesen Sieben seien und dass die sieben Lesarten (Aḥruf), auf die der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – hinwies, die Lesart dieser Sieben sei; vielmehr überwog bei vielen Unwissenden der Glaube, dass die authentischen Lesarten diejenigen in der Schāṭibiyya und al-Taisīr seien ...“

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Arabisch (Quelle)

وإذْ كان ذلك كذلك، لم يكن القوم بتركهم نقلَ جميع القراآت السبع، تاركين ما كان عليهم نقله، بل كان الواجب عليهم من الفعل ما فعلوا. إذْ كانَ الذي فعلوا من ذلك، كان هو النَّظرَ للإسلام وأهله. فكان القيامُ بفعل الواجب عليهم، بهم أولى من فعل ما لو فعلوه، كانوا إلى الجناية على الإسلام وأهله أقرب منهم إلى السلامة، من ذلك (١).وأما ما كانَ من اختلاف القراءة في رفع حرفٍ وجرِّه ونصبه، وتسكين حرفٍ وتحريكه، ونقل حرف إلى آخر مع اتّفاق الصورة، فمن معنى قول النبي ﷺ: "أمرت أن أقرأ القرآن على سبعة أحرف" - بمعزل (٢). لأنه معلوم أنه لا حرفَ من حروف القرآن - مما اختلفت القراءة في قراءته بهذا المعنى- يوجب المراء به كفرَ الممارى به في قول أحد من علماء الأمة. وقد أوجب عليه الصلاة والسلام بالمراءِ فيه الكفر، من الوجه الذي تنازع فيه المتنازعون إليه، وتظاهرتْ عنه بذلك الرواية (٣) على ما قد قدمنا ذكرها في أول هذا الباب (٤).فإن قال لنا قائل: فهل لك من علم بالألسن السبعة التي نزل بها القرآن؟ وأي الألسن هي من ألسن العرب؟

Anmerkungen

(١) قوله "من ذلك"، أي من الجناية على الإسلام.(٢) أي "فمن معنى قول النبي .. بمعزل".(٣) قوله "وتظاهرت" هي في المخطوطة مهملة ولا تكاد تقرأ على وجه مرضي.(٤) نقل ابن حجر في الفتح ٩: ٢٧ عن الإمام الحافظ أبي شامة قال: "ظن قوم أن القراءات السبع الموجودة الآن هي التي أريدت في الحديث، وهو خلاف إجماع أهل العلم قاطبة، وإنما يظن ذلك بعض أهل الجهل". وقال ابن عمار أيضًا: "لقد فعل مسبع هذه السبعة ما لا ينبغي له، وأشكل الأمر على العامة بإيهامه كل من قل نظره أن هذه القراءات هي المذكورة في الخبر، وليته إذ اقتصر نقص على السبعة أو زاد ليزيل الشبهة". وقال الإمام ابن الجزري في النشر ١: ٣٣: "أول إمام معتبر جمع القراءات في كتاب: أبو عبيد القاسم بن سلام، وجعلهم فيما أحسب خمسة وعشرين قارئًا مع هؤلاء السبعة وتوفى سنة ٢٢٤" ... ثم قال في ص ٣٤: "وكان في أثره أبو بكر أحمد بن موسى بن العباس بن مجاهد أول من اقتصر على قراءات هؤلاء السبعة فقط وتوفي سنة ٣٢٤". ثم قال في ص ٣٥: "وإنما أطلنا في هذا الفصل لما بلغنا عن بعض من لا علم له أن القراءات الصحيحة هي التي عن هؤلاء السبعة، وأن الأحرف السبعة التي أشار إليها النبي ﷺ هي قراءة هؤلاء السبعة، بل غلب على كثير من الجهال أن القراءات الصحيحة هي التي في الشاطبية والتيسير .. ".