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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 10 · Seite 227

Übersetzung · DE

Sie bekämpfen einander, bis sich die Gläubigen in den Dörfern von asch-Scham versammeln. Sie entsenden ihm eine Vorhut, darunter ein Reiter auf einem fuchsfarbenen oder scheckigen Pferd, und sie werden getötet, ohne dass irgendetwas von ihnen zurückkehrt. Dann steigt der Messias (Jesus) herab und tötet ihn. Daraufhin treten Ja'dschudsch und Ma'dschudsch (Gog und Magog) hervor und strömen auf der Erde umher und stiften Unheil darauf. Dann las Abdullah: "Und sie werden von jedem Hügel herbeieilen." Danach sendet Gott gegen sie ein Wesen ähnlich dieser Naschfa (eine Art Larve), das in ihre Ohren und Nasenlöcher eindringt, woraufhin sie daran sterben und die Erde von ihnen zu stinken beginnt. Die Bewohner der Erde schreien dann zu Gott, und Gott sendet Wasser, das die Erde von ihnen reinigt. Dann sendet Er einen Wind, in dem bittere Kälte (Zamharir) ist, und er lässt niemanden auf dem Antlitz der Erde zurück, außer dass er durch diesen Wind umgeworfen wird. Dann bricht die Stunde über die bösartigsten der Menschen herein. Dann stellt sich der Engel der Posaune (Sur) zwischen Himmel und Erde auf und stößt in sie hinein, sodass kein Geschöpf Gottes in den Himmeln und auf der Erde übrig bleibt, das nicht stirbt, außer dem, den dein Herr will. Dann verweilt es zwischen den beiden Stößen, solange Gott es will; es gibt kein Geschöpf von Adam, von dem nicht etwas auf der Erde verblieben ist. Dann sendet Gott ein Wasser unter dem Thron, wie das Sperma der Männer, und ihre Körper und ihr Fleisch wachsen aus diesem Wasser, wie die Erde durch den Tau wächst. Dann las Abdullah: "Gott ist es, der die Winde sendet...", bis: "...so treiben Wir es zu einem toten Land und beleben damit die Erde nach ihrem Tod. So ist das Auferstehen." Dann stellt sich ein Engel mit der Posaune zwischen Himmel und Erde auf und stößt hinein, sodass sich jede Seele auf ihren Körper zubewegt, bis sie in ihn eintritt. Sie erheben sich und kommen wie ein einziger Mann zum Stehen vor dem Herrn der Welten. Dann manifestiert sich Gott den Geschöpfen und begegnet ihnen. Es gibt niemanden von den Geschöpfen, der außer Gott etwas angebetet hat, ohne dass er ihm folgt. Er begegnet den Juden und fragt: "Was betet ihr an?" Sie antworten: "Wir beten Uzayr an." Er sagt: "Würde euch das Wasser erfreuen?" Sie sagen: "Ja." Er zeigt ihnen die Hölle wie eine Fata Morgana. Dann las Abdullah: "Und Wir haben an jenem Tag die Hölle den Ungläubigen deutlich sichtbar vorgeführt." Dann begegnet Er den Christen und fragt: "Was pflegtet ihr anzubeten?" Sie sagen: "Den Messias." Er sagt: "Würde euch das Wasser erfreuen?" Sie sagen: "Ja." Er zeigt ihnen die Hölle wie eine Fata Morgana. Und ebenso jedem, der außer Gott etwas angebetet hat. Dann las Abdullah: "Und haltet sie an, sie werden befragt werden." Bis die Muslime vorbeikommen, denen Er begegnet und fragt: "Wen betet ihr an?" Sie antworten: "Wir beten Gott an und gesellen Ihm nichts bei." Er sagt: "Kennt ihr euren Herrn?" Sie sagen: "Gepriesen sei Gott", während sie sich niederwerfen. Zurück bleiben die Heuchler, deren Rücken wie ein einziges starres Brett sind, als ob darin Spieße wären. Sie sagen: "Unser Herr!" Er sagt: "Ihr wurdet dazu aufgerufen, euch niederzuwerfen, während ihr gesund wart." Dann wird der Befehl gegeben, über die Brücke (Sirat) zu gehen, die über der Hölle errichtet wird. Die Menschen passieren sie gemäß ihren Taten; die Ersten von ihnen passieren wie ein Augenblick.

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