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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 10 · Seite 25Sure Saba' (34): Verse 15 bis 16

Übersetzung · DE

Wärst du jemand, der Nahrung frisst, hätten wir dir die beste Nahrung gebracht, und wärst du jemand, der trinkt, hätten wir dir das beste Getränk gebracht, aber wir bringen dir Lehm und Wasser.“ Sie bringen ihr also Lehm, wo immer sie auch ist. Hast du nicht den Lehm gesehen, der sich im Inneren des Holzes befindet? Das ist von dem, was die Satane ihr als Dank dafür bringen.

17885 – Von Ibn Abbas zu „ein Tier der Erde, das seinen Stab fraß“, er sagte: „Seinen Stock.“

Seine Worte – Erhaben sei Er –: „Es gab wahrlich für Saba in ihrem Wohnort – eine Wegmarkierung/Zeichen.“

17886 – Von Ibn Zayd – Gott sei mit ihm zufrieden – zu Seinem Wort: „Es gab wahrlich für Saba in ihrem Wohnort“, er sagte: „In ihrem Dorf sah man niemals eine Mücke, noch eine Fliege, noch einen Floh, noch einen Skorpion, noch eine Schlange. Wenn die Karawanen kamen, waren in ihren Kleidern Läuse und Ungeziefer; doch sobald sie auf ihre Häuser blickten, starb jenes Ungeziefer. Ein Mensch pflegte in die zwei Gärten einzutreten, hielt den Korb auf seinem Kopf, und wenn er hinausging, war jener Korb mit den verschiedensten Früchten gefüllt, ohne dass er mit seiner Hand etwas davon genommen hätte.“

17887 – Von Qatada – Gott sei mit ihm zufrieden – zu Seinem Wort: „Ein gutes Land und ein verzeihender Herr“, er sagte: „Dieses Land ist gut, und euer Herr ist verzeihend für eure Sünden.“ Und zu Seinem Wort: „Doch sie wandten sich ab“, er sagte: „Das Volk zeigte sich undankbar gegenüber dem Befehl Gottes und verleugnete Seine Gnade.“

17888 – Von al-Suddi – Gott sei mit ihm zufrieden – er sagte: „Dem Volk von Saba wurde gegeben, was keinem anderen Volk ihrer Zeit gegeben worden war. Eine Frau pflegte den Korb auf ihrem Kopf zu tragen und wollte ihr Bedürfnis stillen, und sie erreichte den Ort, den sie wollte, noch bevor sich ihr Korb mit den verschiedensten Früchten gefüllt hatte. Sie einigten sich darauf und bezichtigten ihre Gesandten der Lüge. Die Flut pflegte aus einer Entfernung von zehn Tagen zu ihnen zu kommen, bis sie sich in ihrem Tal festsetzte. Das Wasser aus jenen Sturzbächen und Bergen wurde in jenem Tal gesammelt, welches sie mit einer Mauer – die sie 'Arim' nannten – eingedämmt hatten. Sie öffneten sie, wann immer sie wollten, von jenem Wasser und bewässerten ihre Gärten, wann immer sie wollten. Als Gott ihnen zürnte und ihren Untergang beschloss, trat ein Mann in seinen Garten ein – dies war, soweit uns berichtet wurde, Umar ibn Amir, der ein Wahrsager war. Er sah eine Ratte, die ihre Jungen vom Boden des Tals zum Gipfel des Berges trug. Er sagte: 'Diese hat ihre Jungen nicht von hier weggetragen, es sei denn, ein Unheil ist über die Bewohner dieses Landes hereingebrochen.' Er vermutete, dass sie jenen 'Arim' durchlöchert hatte. Er markierte (das Loch), und das Wasser sickerte durch diese Markierung in seinen Garten. Da befahl Umar ibn Amir...“

Anmerkungen

(1) al-Durr 6/682-683. (2) al-Durr 6/683. (3) al-Durr 6/687. (4) al-Durr 6/687.

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