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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 10 · Seite 39[Sūrat Fāṭir (35): Vers 19]

Übersetzung · DE

Seine Worte – Erhaben sei Er –: „Und es sind nicht gleich der Blinde und der Sehende.“

17971 – Von Qatada zu: „Und es sind nicht gleich der Blinde und der Sehende“, er sagte: „Dies ist ein Gleichnis, das Gott für den Ungläubigen und den Gläubigen geprägt hat. Er sagt: ‚So wie diese beiden nicht gleich sind, so sind auch der Ungläubige und der Gläubige nicht gleich.‘“

Seine Worte – Erhaben sei Er –: „Und nicht die Finsternisse und nicht das Licht.“

17971 – Von al-Suddi – Gott habe Wohlgefallen an ihm – zu Seinem Wort: „Und es sind nicht gleich der Blinde und der Sehende“, er sagte: „Der Ungläubige und der Gläubige.“ „Und nicht die Finsternisse“, er sagte: „Der Unglaube.“ „Und nicht das Licht“, er sagte: „Der Glaube.“ „Und nicht der Schatten“, er sagte: „Das Paradies.“ „Und nicht die Hitze“, er sagte: „Das Feuer.“ „Und es sind nicht gleich die Lebendigen und nicht die Toten“, er sagte: „Der Gläubige und der Ungläubige. ‚Gott lässt hören, wen Er will‘“, er sagte: „Er leitet recht, wen Er will.“

Seine Worte – Erhaben sei Er –: „Und du kannst nicht jene hören lassen, die in den Gräbern sind.“

17972 – Von Qatada zu Seinem Wort: „Und du kannst nicht jene hören lassen, die in den Gräbern sind“, er sagte: „Genauso hört der Ungläubige nicht und profitiert nicht von dem, was er hört.“ Und zu Seinem Wort: „Und es gibt keine Gemeinschaft, in der nicht ein Warner vergangen wäre“, er sagt: „Jede Gemeinschaft hatte einen Gesandten, der von Gott zu ihr kam.“ Und zu Seinem Wort: „Und wenn sie dich der Lüge bezichtigen, so haben auch jene vor ihnen der Lüge bezichtigt“, er sagte: „Er tröstet Seinen Propheten: ‚Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit den klaren Beweisen, mit den Schriften und mit dem erhellenden Buch.‘ ... ‚Wie aber war dann Meine Ablehnung?‘“, er sagte: „Heftig. Bei Gott, Er hat ihnen die Strafe im Diesseits beschleunigt und sie dann in das Feuer geführt.“

Seine Worte – Erhaben sei Er –: „Früchte, deren Farben verschieden sind.“

17973 – Von Ibn Abbas – Gott habe Wohlgefallen an beiden – zu Seinem Wort: „Früchte, deren Farben verschieden sind“, er sagte: „Die weißen, die roten und die schwarzen.“ Und zu Seinem Wort: „Und in den Bergen gibt es weiße Streifen“, er sagte: „Weiße Wege, das heißt Farben.“

Seine Worte – Erhaben sei Er –: „Und tiefschwarze (Berge).“

17974 – Mein Vater berichtete uns, Abu Salih berichtete uns, Mu'awiya ibn Ali berichtete uns, von Ibn Abbas, er sagte: „‚Und tiefschwarze‘ bedeutet: von intensiver Schwärze.“

17975 – Von Abu Malik – Gott habe Wohlgefallen an ihm – zu Seinem Wort: „Und in den Bergen gibt es Streifen“, er sagte: „Wege, die im Berg sind, weiß und rot, das sind die ‚Streifen‘.“ „Und tiefschwarze“, er sagte: „Schwarze Berge.“

Anmerkungen

(1) al-Durr 7/18-19. (2) al-Durr 7/18-19. (3) al-Durr 7/18-19. (4) al-Durr 7/18-19.

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