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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 11 · Seite 61

Übersetzung · DE

al-Hakim in seinem Mustadrak überlieferte, ausgehend vom Hadith von Abu Hatim al-Razi, von Adam, von Shu'ba, von Ya'la ibn 'Ata, mit der Überlieferungskette, und er sagte: „Er entspricht den Bedingungen der beiden Scheichs (Bukhari und Muslim), doch haben sie ihn nicht aufgenommen.“

201: 1066: Wir heben ihn auf: 1: Ibn Kathir sagte: Was die Juden dazu bewegt, über die Frage der Abrogation (Naskh) zu debattieren, ist lediglich Unglaube und Eigensinn. Denn es gibt im Verstand nichts, das auf die Unmöglichkeit der Abrogation in den Geboten Allahs hindeutet, da Er richtet, was Er will, so wie Er tut, was Er möchte. Zudem ist dies bereits in Seinen früheren Büchern und vergangenen Gesetzgebungen geschehen. So erlaubte Er Adam die Heirat seiner Töchter mit seinen Söhnen und verbot dies dann. Und ebenso erlaubte Er Noah nach seinem Verlassen der Arche das Essen aller Tiere, hob dann die Erlaubnis einiger von ihnen auf. Die Heirat zweier Schwestern war für Israel (Jakob) und seine Söhne erlaubt, doch wurde dies in der Gesetzgebung der Tora und danach verboten. Er befahl Abraham – Friede sei auf ihm –, seinen Sohn zu opfern, hob dies dann jedoch vor der Ausführung auf. Er befahl der Mehrheit der Kinder Israels, diejenigen unter ihnen zu töten, die das Kalb angebetet hatten, hob dann das Tötungsgebot auf, um sie nicht durch die Tötung auszurotten, und es gibt noch viele weitere Dinge, deren Aufzählung den Rahmen sprengen würde. Sie erkennen dies an, wenden sich aber davon ab. Was jene Antworten betrifft, die man auf diese Beweise mit wortwörtlichen Erklärungen gibt, so verfehlen sie den Sinn der Beweisführung, da dieser genau das Ziel ist.

: 1069: Wir haben es verlassen: 2: Tafsir Ibn Kathir: (1/150).

202: 1070: Verbot: 1: Tafsir 'Abd al-Razzaq: (1/75).

: 1072: Aufrecht: 2: Sahih. Überliefert von al-Tabarani in „al-Kabir“ (3/225), Ibn Kathir in „al-Tafsir“ (4/164, 5/329), al-Tabari in „al-Tafsir“ (17/10) und Mushkil (2/43).

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