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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 11 · Seite 6

Übersetzung · DE

Sowie al-Mishkat (5289), al-Fath (9/342), al-Targhib (4/252), Ibn 'Adi in „al-Kamil“ (2/472) und al-Durar (127).

: 30: Kulluha: 2: Einige der Salaf sagten: Die Fatiha ist das Geheimnis des Korans, und ihr Geheimnis ist dieses Wort: „Iyyaka na'budu wa iyyaka nasta'in“ (Dir allein dienen wir, und Dich allein bitten wir um Hilfe). Das Erste ist ein Lossagen vom Polytheismus (Schirk), und das Zweite ist ein Lossagen von eigener Macht und Kraft und die Überlassung der Angelegenheit an Allah, den Allmächtigen und Majestätischen. Diese Bedeutung findet sich in mehr als einer Stelle im Koran, wie der Erhabene sagt: „So diene Ihm und verlasse dich auf Ihn! Und dein Herr ist nicht unachtsam dessen, was ihr tut.“ Und Seine Worte: „Sag: ‚Er ist der Allerbarmer, wir glauben an Ihn und auf Ihn vertrauen wir.‘“ Und Seine Worte: „Der Herr des Ostens und des Westens; es gibt keinen Gott außer Ihm, so nimm Ihn als Sachwalter.“

Der Anfang dieser Sure ist eine Kunde von Allah, dem Erhabenen, über das Lobpreisung Seines eigenen edlen Selbst durch die Schönheit Seiner vollkommenen Eigenschaften, und eine Anleitung für Seine Diener, dass sie Ihn damit lobpreisen. Deshalb ist das Gebet dessen nicht gültig, der dies nicht spricht, sofern er dazu fähig ist, wie es in den beiden Sahih-Werken von 'Ubada ibn as-Samit überliefert wurde: Der Gesandte Allahs, Allah segne ihn und gebe ihm Heil, sagte: „Kein Gebet ist gültig für denjenigen, der nicht die Eröffnung des Buches (al-Fatiha) liest.“

Authentisch (Sahih). Übereinstimmend (Muttafaq 'alayh). Überliefert von al-Bukhari (1/192), Muslim in (as-Salah, H/34), Abu Dawud (H/822), al-Tirmidhi (H/247, 311), al-Nasa'i (2/137, 138), Ahmad (5/314), al-Baihaqi (2/38, 61, 164, 375), Ibn Abi Schaiba (1/360), al-Daraqutni (1/321, 322), Abu 'Awana (2/124), Nasb al-Raya (1/365) und al-Irwa' (2/10, 11).

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