Sein Wort, erhaben sei Er: "Und weder Schreiber noch Zeuge dürfen geschädigt werden."
[Die erste Auffassung]
3022 – Es erzählte uns Usayd ibn 'Asim, es berichtete uns al-Husayn ibn Hafs, es berichtete uns Sufyan, von Yazid ibn Abi Ziyad, von Miqsam, von Ibn 'Abbas, bezüglich dieses Verses: "Und weder Schreiber noch Zeuge dürfen geschädigt werden", er sagte: Ein Mann kommt zu zwei Männern und ruft sie zum Niederschreiben und zum Zeugnislegen auf. Dann sagen beide: Wir sind in einer Angelegenheit (beschäftigt). Er sagt: Ihr seid dazu angewiesen worden, (der Aufforderung) Folge zu leisten. Es steht ihm also nicht zu, ihnen zu schaden. Von Mudschahid, 'Ikrimah, Tawus, Sa'id ibn Dschubayr, al-Dahhak, 'Atiyyah, al-Rabi' ibn Anas, Muqatil ibn Hayyan und al-Suddi wurde Ähnliches überliefert.
Die zweite Auffassung:
3023 – Es erzählte uns Abu Sa'id al-Aschadd, es berichtete uns Ibn 'Ulayyah, von Yunus, er sagte: Al-Hasan sagte: "Und weder Schreiber noch Zeuge dürfen geschädigt werden", indem er das Zeugnis verschweigt, verfälscht oder Ähnliches tut.
Die dritte Auffassung:
3024 – Es erzählte uns al-Hasan ibn Abi al-Rabi', es informierte uns 'Abd al-Razzaq, von Ibn Jurayds, von 'Ata', bezüglich Seines Wortes: "Und weder Schreiber noch Zeuge dürfen geschädigt werden", er sagte: Dass sie beide erfüllen, was ihnen obliegt.
Die vierte Auffassung:
3025 – Es erzählte uns mein Vater, es berichtete uns Abu Yusuf Muhammad ibn Ahmad ibn Abi al-Haddschadsch al-Raqqi, es berichtete uns Fayyad ibn Muhammad al-Raqqi, von 'Uthman ibn 'Ata', von seinem Vater, er sagte: Die staatliche Autorität (al-Sultan), der Richter, ließ nicht zu, dass ein Mann einen anderen beleidigt oder einen Zeugen beleidigt; und dies, weil Gott, erhaben sei Er, sprach: "Und weder Schreiber noch Zeuge dürfen geschädigt werden."
Die fünfte Auffassung:
3026 – Es erzählte uns al-Hasan ibn Abi al-Rabi', es informierte uns 'Abd al-Razzaq, von Ma'mar, von Qatadah, "Und weder Schreiber noch Zeuge dürfen geschädigt werden", er sagte: Der Schreiber darf nicht geschädigt werden, indem er aufschreibt, was ihm nicht diktiert wurde, und der Zeuge darf nicht geschädigt werden, indem er bezeugt, wozu er nicht als Zeuge gerufen wurde. Von Zayd ibn Aslam wurde Ähnliches überliefert.
(1). Al-Tafsir 1/120.
قَوْلُهُ تَعَالَى: وَلا يُضَارَّ كَاتِبٌ وَلا شَهِيدٌ
[الوجه الأول]
٣٠٢٢ - حَدَّثَنَا أُسَيْدُ بْنُ عَاصِمٍ، ثنا الْحُسَيْنُ بْنُ حفص، ثنا سفيان، عن يزيد ابن أَبِي زِيَادٍ، عَنْ مِقْسَمٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، فِي هَذِهِ الآيَةِ وَلا يُضَارَّ كَاتِبٌ وَلا شَهِيدٌ قَالَ: يَأْتِي الرَّجُلُ الرَّجُلَيْنِ فَيَدْعُوهُمَا إِلَى الْكِتَابِ وَالشَّهَادَةِ. فَيَقُولانِ: إِنَّا عَلَى حَاجَةٍ فَيَقُولُ: إِنَّكُمَا قَدْ أُمِرْتُمَا أَنْ تُجِيبَا. فَلَيْسَ لَهُ أَنْ يُضَارِّهِمَا. وَرُوِيَ عَنْ مُجَاهِدٍ وَعِكْرِمَةَ وَطَاوُسٍ وَسَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ وَالضَّحَّاكِ وَعَطِيَّةَ وَالرَّبِيعِ بْنِ أَنَسٍ وَمُقَاتِلِ بْنِ حَيَّانَ وَالسُّدِّيِّ، نَحْوُ ذَلِكَ.
وَالْوَجْهُ الثَّانِي:
٣٠٢٣ - حَدَّثَنَا أَبُو سَعِيدٍ الأَشَجُّ، ثنا ابْنُ عُلَيَّةَ، عَنْ يُونُسَ، قَالَ: قَالَ الْحَسَنُ:
وَلا يُضَارَّ كَاتِبٌ وَلا شَهِيدٌ فَيَكْتُمُ الشَّهَادَةَ، أَوْ يُحَرِّفُ، أَوْ نَحْوِ هَذَا.
وَالْوَجْهُ الثَّالِثُ:
٣٠٢٤ - حَدَّثَنَا الْحَسَنُ بْنُ أَبِي الرَّبِيعِ، أبنا عَبْدُ الرَّزَّاقِ، عَنِ ابْنِ جُرَيْجٍ عَنْ عَطَاءٍ فِي قَوْلِهِ: وَلا يُضَارَّ كَاتِبٌ وَلا شَهِيدٌ قَالَ: أَنْ يُؤَدِّيَا مَا قِبَلَهُمَا.
وَالْوَجْهُ الرَّابِعُ:
٣٠٢٥ - حَدَّثَنَا أَبِي، ثنا أَبُو يُوسُفَ مُحَمَّدُ بْنُ أَحْمَدَ بْنِ أَبِي الْحَجَّاجِ الرَّقِّيُّ، ثنا فَيَّاضُ بْنُ مُحَمَّدٍ الرَّقِّيُّ، عَنْ عُثْمَانَ بْنِ عَطَاءٍ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ: وَكَانَ السُّلْطَانُ الْقَاضِي لَا يَتْرُكُ رَجُلًا يَشْتِمُ رَجُلًا وَلَا يَشْتِمُ شَهِيدًا، وَذَلِكَ أَنَّ اللَّهَ تَعَالَى قَالَ: وَلا يُضَارَّ كَاتِبٌ وَلا شَهِيدٌ
وَالْوَجْهُ الْخَامِسُ:
٣٠٢٦ - حَدَّثَنَا الْحَسَنُ بْنُ أَبِي الرَّبِيعِ، أبنا عَبْدُ الرَّزَّاقِ «١» عَنْ مَعْمَرٍ، عَنْ قَتَادَةَ وَلا يُضَارَّ كَاتِبٌ وَلا شَهِيدٌ قَالَ: لَا يُضَارَّ كَاتِبٌ، فَيَكْتُبُ مَا لَمْ يُمَلَّ عَلَيْهِ، وَلا شَهِيدٌ، فَيَشْهَدُ بِمَا لَمْ يُسْتَشْهَدُ.
وَرُوِيَ عَنْ زَيْدِ بْنِ أَسْلَمَ، نَحْوُ ذَلِكَ.
(١) . التفسير ١/ ١٢٠.