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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 2 · Seite 46Der vierte Aspekt:

Übersetzung · DE

Vierte Auslegung:

2099 – Uns berichtete Muhammad ibn Isma‘il al-Ahmas: Uns berichtete Waki‘ von Ja‘far ibn Burqan von Maymun ibn Mihran von Ibn ‘Umar, dass er die Heirat mit Schriftbesitzerinnen ablehnte und [dabei] „Und heiratet nicht die heidnischen Frauen, bis sie glauben“ als Begründung anführte.

Fünfte Auslegung:

2100 – Ich las Muhammad ibn al-Fadl vor: Uns berichtete Muhammad ibn ‘Ali: Uns berichtete Muhammad ibn Muzahim: Uns berichtete Bukayr ibn Ma‘ruf von Muqatil ibn Hayyan zu Seiner Aussage: „Und heiratet nicht die heidnischen Frauen, bis sie glauben“: Sie wurde wegen Abu Marthad al-Ghanawi herabgesandt. Er bat den Propheten, Gott segne ihn und gewähre ihm Heil, um Erlaubnis, eine Frau namens ‘Anaq zu heiraten. Sie war eine bedürftige Frau aus Quraish und besaß ein gewisses Maß an Schönheit, war aber eine Götzendienerin, während Abu Marthad zu jener Zeit Muslim war. Er sagte: „O Gesandter Gottes, sie gefällt mir.“ Da sandte Gott herab: „Und heiratet nicht die heidnischen Frauen, bis sie glauben! Und eine gläubige Sklavin ist besser als eine heidnische Frau, auch wenn sie euch gefällt.“

Sechste Auslegung:

2101 – Uns berichtete Ja‘far ibn Muhammad ibn Harun ibn ‘Azra: Uns berichtete ‘Abd al-Wahhab ibn ‘Ata' von Sa‘id von Qatada: „Und heiratet nicht die heidnischen Frauen, bis sie glauben“ – er sagte: „Damit sind die heidnischen arabischen Frauen gemeint, die keine Schrift haben, die sie lesen.“

Seine Aussage, erhaben sei Er: „Und eine gläubige Sklavin ist besser als eine heidnische Frau, auch wenn sie euch gefällt.“

2102 – Uns berichtete Abu Zur‘a: Uns berichtete ‘Amr ibn Hammad: Uns berichtete Asbat von al-Suddi: „Und eine gläubige Sklavin ist besser als eine heidnische Frau, auch wenn sie euch gefällt“ – er sagte: „Sie wurde wegen ‘Abd Allah ibn Rawaha herabgesandt. Er hatte eine schwarze Sklavin, wurde wütend auf sie und schlug sie. Dann erschrak er und kam zum Propheten, Gott segne ihn und gewähre ihm Heil, [der fragte]: ‚Was ist mit ihr, o ‘Abd Allah?‘ Er sagte: ‚O Gesandter Gottes, sie fastet, betet, vollzieht die Waschung ordnungsgemäß, bezeugt, dass es keinen Gott außer Gott gibt und dass du der Gesandte Gottes bist.‘ Da sagte er: ‚O ‘Abd Allah, sie ist eine Gläubige.‘ ‘Abd Allah sagte: ‚Bei Dem, der dich mit der Wahrheit gesandt hat, ich werde sie freilassen und heiraten.‘ Er tat dies. Daraufhin tadelten ihn einige Leute unter den Muslimen und sagten: ‚Er hat eine Sklavin geheiratet.‘ Sie wollten ihre Ehen mit den Götzendienern schließen und sie diese heiraten lassen, aus Begehren nach ihrem Ansehen. Da sandte Gott, erhaben sei Er, herab: ‚Und eine gläubige Sklavin ist besser als eine heidnische Frau.‘“

Anmerkungen

(1). Ibn Kathir 1/377.

Arabisch (Quelle)

الْوَجْهُ الرَّابِعُ:

٢٠٩٩ - حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ إِسْمَاعِيلَ الأَحْمَسُ، ثنا وَكِيعٌ، عَنْ جَعْفَرِ بْنِ بُرْقَانَ، عَنْ مَيْمُونِ بْنِ مِهْرَانَ، عَنِ ابْنِ عُمَرَ، أَنَّهُ كَرِهَ نِكَاحَ أَهْلِ الْكِتَابِ وَيَتَأَوَّلُ وَلا تَنْكِحُوا الْمُشْرِكَاتِ حَتَّى يُؤْمِنَّ.

الْوَجْهُ الْخَامِسُ:

٢١٠٠ - قَرَأْتُ عَلَى مُحَمَّدِ بْنِ الْفَضْلِ، ثنا مُحَمَّدُ بْنُ عَلِيٍّ، أَنْبَأَ مُحَمَّدُ بْنُ مُزَاحِمٍ، ثنا بُكَيْرُ بْنُ مَعْرُوفٍ، عَنْ مُقَاتِلِ بْنِ حَيَّانَ، قَوْلُهُ: وَلا تَنْكِحُوا الْمُشْرِكَاتِ حَتَّى يُؤْمِنَّ نَزَلَتْ فِي أَبِي مَرْثَدٍ الْغَنَوِيِّ، اسْتَأْذَنَ النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فِي عَنَاقٍ أَنْ يَتَزَوَّجَهَا، وَهِيَ امْرَأَةٌ مِسْكِينَةٌ مِنْ قُرَيْشٍ، وَكَانَتْ ذَاتَ حَظٍّ مِنَ الْجَمَالِ، وَهِيَ مُشْرِكَةٌ، وَأَبُو مَرْثَدٍ يَوْمَئِذٍ مُسْلِمٌ، فَقَالَ: يَا رَسُولَ اللَّهِ إِنَّهَا تُعْجِبُنِي. فَأَنْزَلَ اللَّهُ:

وَلا تَنْكِحُوا الْمُشْرِكَاتِ حَتَّى يُؤْمِنَّ وَلأَمَةٌ مُؤْمِنَةٌ خَيْرٌ مِنْ مُشْرِكَةٍ وَلَوْ أَعْجَبَتْكُمْ

الْوَجْهُ السَّادِسُ:

٢١٠١ - حَدَّثَنَا جَعْفَرُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ هَارُونَ بْنِ عَزْرَةَ، ثنا عَبْدُ الْوَهَّابِ بْنُ عَطَاءٍ عَنْ سَعِيدٍ، عَنْ قَتَادَةَ: وَلا تَنْكِحُوا الْمُشْرِكَاتِ حَتَّى يُؤْمِنَّ قَالَ: يَعْنِي بِذَلِكَ نِسَاءَ مُشْرِكَاتِ الْعَرَبِ، لَيْسَ لهن كتاب يقرءونه.

قَوْلُهُ تَعَالَى: وَلأَمَةٌ مُؤْمِنَةٌ خَيْرٌ مِنْ مُشْرِكَةٍ وَلَوْ أَعْجَبَتْكُمْ

٢١٠٢ - حَدَّثَنَا أَبُو زُرْعَةَ، ثنا عَمْرُو بْنُ حَمَّادٍ، ثنا أَسْبَاطٌ، عَنِ السُّدِّيِّ: وَلأَمَةٌ مُؤْمِنَةٌ خَيْرٌ مِنْ مُشْرِكَةٍ وَلَوْ أَعْجَبَتْكُمْ قَالَ: نَزَلَتْ فِي عَبْدِ اللَّهِ بْنِ رَوَاحَةَ، وَكَانَتْ لَهُ أَمَةٌ سَوْدَاءُ، وَأَنَّهُ غَضِبَ عَلَيْهَا فَلَطَمَهَا، ثُمَّ فَزِعَ فَأَتَى النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ:

مَا هي با عَبْدَ اللَّهِ؟ قَالَ يَا رَسُولَ اللَّهِ، هِيَ تَصُومُ وَتُصَلِّي وَتُحْسِنُ الْوُضُوءَ، وَتَشْهَدُ أَلا إِلَهَ إِلا اللَّهَ، وَأَنَّكَ رَسُولُ اللَّهِ. فَقَالَ يَا عَبْدَ اللَّهِ: هَذِهِ مُؤْمِنَةٌ. فَقَالَ عَبْدُ اللَّهِ:

فو الذي بَعَثَكَ بِالْحَقِّ لأُعْتِقَنَّهَا وَلأَتَزَوَّجَنَّهَا. فَفَعَلَ. فَطَعَنَ عَلَيْهِ أُنَاسٌ مِنَ الْمُسْلِمِينَ، فَقَالُوا: نَكَحَ أَمَةً، وَكَانُوا يُرِيدُونَ أَنْ يَنْكِحُوا إِلَى الْمُشْرِكِينَ وَيُنْكِحُونَهُمْ، رَغْبَةً فِي أَحْسَابِهِمْ، فَأَنْزَلَ اللَّهُ تَعَالَى: وَلأَمَةٌ مُؤْمِنَةٌ خير من مشركة «١» .

Anmerkungen

(١) . ابن كثير ١/ ٣٧٧.

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