Das bedeutet: Ein Mann, der im Sterben liegt, wird aufgefordert: "Gib Almosen von deinem Vermögen, lasse Sklaven frei und spende davon auf dem Wege Gottes." Es wurde ihnen jedoch untersagt, dies anzuordnen. Das bedeutet: Wenn jemand von euch bei einem Sterbenden zugegen ist, soll er ihn nicht anweisen, sein Vermögen für Sklavenbefreiung, Almosen oder auf dem Wege Gottes auszugeben. Vielmehr soll er ihn anweisen, sein Vermögen offenzulegen, die darauf lastenden Schulden zu benennen und ein Vermächtnis aus seinem Vermögen für seine Verwandten zu hinterlassen, die nicht erbberechtigt sind. Er soll ihnen ein Fünftel oder ein Viertel vermachen. Er sagt: "Ist es nicht so, dass einer von euch, wenn er stirbt und er schwache, das heißt minderjährige Kinder hinterlässt, befürchtet, sie ohne Vermögen zurückzulassen, sodass sie anderen Menschen zur Last fallen? Es gebührt euch nicht, ihn zu etwas anzuweisen, mit dem ihr für euch selbst und eure Kinder nicht zufrieden wärt. Sagt stattdessen das Rechte in dieser Angelegenheit." – Abu Muhammad sagte: Es wurde von Sa'id ibn Dschubayr und Mudschahid Ähnliches mit kürzeren Worten überliefert.
Seine Aussage, der Erhabene: "hinter sich" (min khalfihim)
4870 - Abu Zur'a berichtete uns, Yahya ibn 'Abd Allah ibn Bukayr berichtete uns, Ibn Lahi'a berichtete uns, 'Ata' ibn Dinar berichtete mir, von Sa'id ibn Dschubayr zu Seiner Aussage: "hinter sich", das heißt: nach ihrem Tode.
Seine Aussage, der Erhabene: "Nachkommenschaft" (dhurriyah)
4871 - Und mit derselben Überlieferungskette von Sa'id ibn Dschubayr zu Seiner Aussage: "Nachkommenschaft, schwache", er sagte: "schwache Nachkommenschaft."
Seine Aussage, der Erhabene: "schwach" (di'afan)
4872 - Und mit derselben Überlieferungskette von Sa'id ibn Dschubayr zu Seiner Aussage: "schwach", das heißt: hilflos, ohne Mittel.
Seine Aussage, der Erhabene: "um sie besorgt wären" (khafu 'alayhim)
4873 - Und mit derselben Überlieferungskette von Sa'id ibn Dschubayr zu Seiner Aussage: "um sie besorgt wären", das heißt: um die Kinder des Verstorbenen, dass sie Not leiden, so wie sie für ihre eigenen Kinder besorgt wären.
Seine Aussage, der Erhabene: "So sollen sie Gott fürchten"
4874 - Mein Vater berichtete uns, Abu Salih berichtete uns, Mu'awiya ibn Salih berichtete mir, von 'Ali ibn Abi Talha, von Ibn 'Abbas zu Seiner Aussage: "So sollen sie Gott fürchten", er sagte: "Dies bezieht sich auf den Mann, der bei einem anderen anwesend ist, wenn dieser im Sterben liegt und ihn ein Vermächtnis hören lässt, das seinen Erben schadet. Gott, der Erhabene, befahl demjenigen, der ihn hört, Gott zu fürchten, ihn zur Gerechtigkeit zu leiten und ihm den richtigen Weg zu weisen. Er soll für seine Erben ebenso Sorge tragen, wie er sich wünschen würde, dass man für seine eigenen Erben Sorge trägt, wenn er um sie Not fürchtet."
(1). Siehe Tafsir 'Abd al-Razzaq 1/150. (2). Al-Tafsir 1/147.
يَعْنِي: الرَّجُلُ يَحْضُرُهُ الْمَوْتُ فَيُقَالُ لَهُ: تَصَدَّقْ مِنْ مَالِكَ، وَأَعْتِقْ، وَأَعْطِ مِنْهُ فِي سَبِيلِ اللَّهِ، فَنُهُوا أَنْ يَأْمُرُوا بِذَلِكَ، يَعْنِي: أَنَّ مَنْ حَضَرَ مِنْكُمْ مَرِيضاً عِنْدَ الْمَوْتِ فَلا يَأْمُرُهُ أَنْ يُنْفِقَ مَالَهُ فِي الْعِتْقِ أَوْ فِي الصَّدَقَةِ أَوْ فِي سَبِيلِ اللَّهِ، وَلَكِنْ يأمره أن يبين ماله وَمَا عَلَيْهِ مِنْ دَيْنٍ، وَيُوصِي مِنْ مَالِهِ لِذَوِي قَرَابَتِهِ الَّذِينَ لَا يَرِثُونَ، يُوصِي لَهُمْ بِالْخُمُسِ أَوِ الرُّبُعِ، يَقُولُ: أَلَيْسَ أَحَدُكُمْ إِذَا مَاتَ وَلَهُ وَلَدٌ ضِعَافٌ، يَعْنِي: صِغَاراً أَنْ يَتْرُكَهُمُ بِغَيْرِ مَالٍ، فَيَكُونُونَ عِيَالا عَلَى النَّاسِ، وَلا يَنْبَغِي لَكُمْ أَنْ تَأْمُرُوهُ بِمَا لَا تَرْضَوْنَ بِهِ لأَنْفُسِكُمْ وَلا أَوْلادِكُمْ، وَلَكِنْ قُولُوا الْحَقَّ مِنْ ذَلِكَ- قَالَ أَبُو مُحَمَّدٍ: وَرُوِيَ عَنْ سَعِيدِ «١» بْنِ جُبَيْرٍ، وَمُجَاهِدٍ «٢» نَحْوُ ذَلِكَ، بِأَخْصَرِ أَلْفَاظٍ.
قَوْلُهُ تَعَالَى: مِنْ خَلْفِهُمْ
٤٨٧٠ - حَدَّثَنَا أَبُو زُرْعَةَ، ثنا يَحْيَى بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ بُكَيْرٍ، ثنا ابْنُ لَهِيعَةَ، حَدَّثَنِي عَطَاءُ بْنُ دِينَارٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنُ جُبَيْرٍ قوله: مِنْ خَلْفِهُمْ يَعْنِي: مِنْ بَعْدِ مَوْتِهِمْ.
قَوْلُهُ تَعَالَى: ذُرِّيَّةً
٤٨٧١ - وَبِهِ عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ قَوْلَهُ: ذُرِّيَّةً ضِعَافاً قَالَ: ذُرِّيَّةً ضُعَفَاءَ.
قَوْلُهُ تَعَالَى: ضِعَافاً
٤٨٧٢ - وَبِهِ عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ قَوْلَهُ: ضِعَافاً يَعْنِي: عَجَزَةً لَا حِيلَةَ لَهُمْ.
قَوْلُهُ تَعَالَى: خَافُوا عَلَيْهِمْ
٤٨٧٣ - وَبِهِ عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ قَوْلَهُ: خَافُوا عَلَيْهِمْ يَعْنِي: عَلَى وَلَدِ الْمَيِّتِ الضَّيْعَةَ كَمَا يَخَافُونَ عَلَى وَلَدِ أَنْفُسِهِمْ.
قَوْلُهُ تَعَالَى: فَلْيَتَّقُوا اللَّهَ
٤٨٧٤ - حَدَّثَنَا أَبِي، ثنا أَبُو صَالِحٍ، حَدَّثَنِي مُعَاوِيَةُ بْنُ صَالِحٍ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ أَبِي طَلْحَةَ، عن ابن عَبَّاسٍ قَوْلَهُ: فَلْيَتَّقُوا اللَّهَ قَالَ: فَهَذَا فِي الرَّجُلِ يَحْضُرُ عِنْدَ الرَّجُلِ عِنْدَ مَوْتِهِ، فَيَسْمَعُهُ يُوصِي بِوَصِيَّةٍ تَضُرُّ وَرَثَتَهُ، فَأَمَرَ اللَّهُ سُبْحَانَهُ الَّذِي يَسْمَعُهُ أَنْ يَتَّقِي اللَّهَ، وَيُوَفِّقَهُ، وَيُسَدِّدَهُ لِلصَّوَابِ، وَلَيَنْظُرُ لِوَرَثَتِهِ كَمَا كَانَ يُحِبُّ أَنْ يُصْنَعَ بِوَرَثَتِهِ إِذَا خَشِيَ عليهم الضيعة.
(١) . انظر تفسير عبد الرزاق ١/ ١٥٠.(٢) . التفسير ١/ ١٤٧.