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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 4 · Seite 169Der dritte Aspekt:

Übersetzung · DE

ihre Mutter unter den Kamelen war. War es ein viertes (Jungtier), so ließen sie es am Leben, schlitzten die Ohren seiner Mutter auf, schoren ihr Flaumhaar und ließen sie auf der kiesigen Ebene frei. Sie schoren ihr kein Flaumhaar mehr, molken ihr keine Milch ab und legten ihr keine Last auf den Rücken. Dies ist Teil des Viehs, dessen Rücken für (die Nutzung) verboten wurden.

[Dritte Überlieferung]

6889 - Mein Vater berichtete uns, Abu Salih berichtete uns, al-Laith berichtete uns, 'Uqail berichtete von Ibn Schihab, der sagte: Ibn al-Musayyab pflegte zu sagen: Die Bahira ist jene, deren Milch für die Götzen verwehrt ist und die niemand unter den Menschen melkt.

[Vierte Überlieferung]

6890 - Abu Zur'a berichtete uns, Minjab ibn al-Harith berichtete uns, Bischr ibn 'Umara berichtete von Abu Rauq zu Seiner Aussage: "Bahira". Er sagte: Wenn die Kamelstute sechs aufeinanderfolgende weibliche Junge zur Welt bringt, werden ihre Ohren geschlitzt und es wird kein Nutzen mehr aus ihr gezogen; was von ihr stammt, gehört den Götzen.

Seiner Aussage (dem Erhabenen): "...und keine Sa'iba."

[Erste Überlieferung]

6891 - Mein Vater berichtete uns, Yahya ibn Salih al-Wuhazi berichtete uns, Juraij berichtete uns, Abu Ishaq berichtete von Abu l-Ahwas, von seinem Vater, der sagte: Ich kam zum Gesandten Gottes (Gott segne ihn und schenke ihm Frieden), und er rezitierte: "Gott hat weder Bahira noch Sa'iba noch Wasila bestimmt." Er sagte: "Was die Sa'iba betrifft, so ist sie jene, die sie für ihre Götter freigeben. Sie gehen zu ihren Göttern und geben sie (für sie) frei."

6892 - Mein Vater berichtete uns, Abu Salih berichtete uns, Mu'awiya ibn Salih berichtete mir von 'Ali ibn Abi Talha, von Ibn 'Abbas zu: "...und keine Sa'iba". Er sagte: Was die Sa'iba betrifft, so pflegten sie einen Teil ihres Viehs für ihre Götter freizugeben. Sie bestiegen ihren Rücken nicht, molken ihre Milch nicht, schoren ihr Flaumhaar nicht und luden nichts auf sie. Jedoch weihten sie einen Teil ihres Viehs, ohne den Namen Gottes über irgendetwas davon auszusprechen, weder zum Reiten, noch zum Zeugen von Nachkommen, noch zum Beladen, noch zum Schlachten.

Es wurde von Sa'id ibn al-Musayyab berichtet, dass er sagte: Sie wird freigelassen (sa'iba) und es wird nichts auf sie geladen.

Anmerkungen

(1). Siehe Tafsir 'Abd ar-Razzaq 1/191. (2). Al-Buchari, Buch über die Exegese (Tafsir) 6/191.

Arabisch (Quelle)

أُمُّهُ مِنْ عُرُضِ الإِبِلِ، وَإِنْ كَانَتْ رَبْعَةً إسْتَحْيَوْهَا وَشَقُّوا آذَانَ أُمِّهَا وَجَزُّوا وَبَرَهَا وَخَلَّوهَا مِنَ الْبَطْحَاءِ فَلا يَجُزُّونَ لَهُ وَبَرًا وَلا يَحْلِبُوا لَهَا لَبَنًا وَلَمْ يُجُزُّوا لَهَا وَبَرًا، وَلَمْ يَحْمِلُوا عَلَى ظَهْرِهَا، وَهِيَ مِنَ الأَنْعَامِ الَّتِي حُرِّمَتْ ظُهُورُهَا.

الْوَجْهُ الثَّالِثُ:

٦٨٨٩ - حَدَّثَنَا أَبِي، ثنا أَبُو صَالِحٍ، حَدَّثَنِي اللَّيْثٌ، حَدَّثَنِي عُقَيْلٌ عَنِ ابْنِ شِهَابٍ قَالَ: كَانَ ابْنُ الْمُسَيِّبِ «١» يَقُولُ: إِنَّ الْبَحِيرَةَ الَّتِي يُمْنَعُ دَرُّهَا لِلطَّوَاغِيتِ وَلا يَحْلُبُهَا أَحَدٌ مِنَ النَّاسِ «٢» .

وَالْوَجْهُ الرَّابِعُ:

٦٨٩٠ - حَدَّثَنَا أَبُو زُرْعَةَ، ثنا مِنْجَابُ بْنُ الْحَارِثِ، ثنا بِشْرُ بْنُ عُمَارَةَ عَنْ أَبِي رَوْقٍ فِي قَوْلِهِ: بَحِيرَةٍ قَالَ: إِذَا أُنْتِجَتِ النَّاقَةُ سِتَّةَ أَبْطُنٍ إِنَاثًا كُلَّهَا، شُقَّتْ آذَانُهَا وَلا يُنْتَفَعُ مِنْهَا بِشَيْءٍ فَمَا كَانَ مِنْهَا فَلِلأَوْثَانِ.

قَوْلُهُ تَعَالَى: وَلَا سائبة

[الوجه الأول]

٦٨٩١ - حَدَّثَنَا أَبِي، ثنا يَحْيَى بْنُ صَالِحٍ الْوُحَاطيُّ، ثنا جُرَيْجٍ، ثنا أَبُو إِسْحَاقَ عَنْ أَبِي الأَحْوَصِ عَنْ أَبِيهِ قَالَ: أَتَيْتُ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ، فَقَرَأَ مَا جَعَلَ اللَّهُ مِنْ بَحِيرَةٍ وَلا سَائِبَةٍ وَلا وَصِيلَةٍ فَقَالَ: وَأَمَّا السَّائِبَةُ فَهِيَ الَّتِي يُسَيِّبُونَ لآلِهَتِهِمْ.

يَذْهَبُونَ إِلَى آلِهَتِهِمْ فَيُسَيِّبُونَهَا.

٦٨٩٢ - حَدَّثَنَا أَبِي، ثنا أَبُو صَالِحٍ، حَدَّثَنِي مُعَاوِيَةُ بْنُ صَالِحٍ عَنْ عَلِيِّ بْنِ أَبِي طَلْحَةَ عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ وَلا سَائِبَةٍ قَالَ: وَأَمَّا السَّائِبَةُ فَكَانُوا يُسَيِّبُونَ مِنْ أَنْعَامِهِمْ لآلِهَتِهِمْ، وَلا يَرْكَبُونَ لَهَا ظَهْرًا، وَلا يَحْلِبُونَ لَهَا لَبَنًا، وَلا يَجُزُّونَ لَهَا وَبَرًا، وَلا يَحْمِلُونَ عَلَيْهَا شَيْئًا، ولكن يحملون طَائِفَةً مِنْ أَنْعَامِهِمْ لَا يَذْكُرُونَ شَيْئًا مِنِ إسْمِ اللَّهِ عَلَى شَيْءٍ مِنْهَا لَا أِنْ يركبوا وَلا أِنْ ينتجوا وَلا أِنْ حَمَلُوا وَلا أِنْ ذَبَحُوا

-

وَرُوِيَ عَنْ سَعِيدِ بْنِ الْمُسَيِّبِ قَالَ: تُسَيَّبُ فَلَا يحمل عليها شيء.

Anmerkungen

(١) . انظر تفسير عبد الرزاق ١/ ١٩١.(٢) . البخاري كتاب التفسير ٦/ ١٩١.

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