Während er an seinem Platz zu Allah flehte und sagte: „Mein Gott, mache sie zu einer Barmherzigkeit. Mein Gott, mache sie nicht zu einer Strafe. Mein Gott, wie viele Wunder habe ich Dich erbeten, und Du hast sie mir gewährt. Mein Gott, mache uns zu Deinen Dankbaren. Mein Gott, ich suche Zuflucht bei Dir davor, dass Du sie aus Zorn und als Vergeltung herabgesandt hast. Mein Gott, mache sie zu einem Heil und Wohlbefinden und mache sie nicht zu einer Versuchung und einem abschreckenden Beispiel.“
Er fuhr mit dem Flehen fort, bis sich der Tisch vor 'Isa und den Aposteln niederließ, während seine Gefährten um ihn herum einen angenehmen Duft wahrnahmen, wie sie ihn niemals zuvor erlebt hatten. 'Isa und die Apostel warfen sich dankbar vor Allah nieder für das, womit Er sie versorgt hatte, von wo sie es nicht vermuteten, und Er zeigte ihnen darin ein gewaltiges Zeichen, das Staunen und Lehre zugleich war.
Die Juden kamen und schauten zu; sie sahen eine wunderbare Angelegenheit, die ihnen Reue und Kummer bereitete, dann wandten sie sich mit heftigem Groll ab. 'Isa, die Apostel und seine Gefährten traten heran, bis sie sich um den Tisch setzten, auf dem sich ein abgedecktes Tuch befand. 'Isa sagte: „Wer von uns ist am kühnsten, das Tuch von diesem Zeichen zu lüften, damit wir es sehen, unseren Herrn lobpreisen, Seines Namens gedenken und von Seiner Versorgung essen können, die Er uns beschert hat?“ Die Apostel sagten: „O Geist Allahs und Sein Wort, du bist dafür der Geeignetste von uns und hast das größte Recht, es aufzudecken.“ Da stand 'Isa, Friede und Segen seien auf ihm, auf, vollzog eine neue rituelle Waschung, trat in seinen Gebetsraum und verrichtete einige Gebetsabschnitte darin. Dann weinte er lange und flehte Allah, den Erhabenen, an, ihm zu gestatten, es aufzudecken und für ihn und sein Volk darin Segen und Versorgung zu bereiten. Dann kehrte er zurück, setzte sich an den Tisch, nahm das Tuch und sagte: „Im Namen Allahs, des Besten der Versorgenden“, und lüftete den Tisch. Da befand sich darauf ein gewaltiger gebratener Fisch, ohne Schuppen und ohne Gräten in seinem Inneren; Fett floss aus ihm hervor, und er war umgeben von allerlei Gemüsesorten außer Lauch. An seinem Kopf befand sich Essig, an seinem Schwanz Salz, und um das Gemüse herum lagen fünf Brote; auf einem davon waren Oliven, auf dem anderen Früchte, und auf dem dritten fünf Granatäpfel. Da sagte Scham'un, das Oberhaupt der Apostel, zu 'Isa: „O Geist Allahs und Sein Wort, ist dies eine Speise der Welt oder eine Speise des Paradieses?“ Er sagte: „Ist es noch nicht an der Zeit für euch, aus dem, was ihr an Zeichen seht, zu lernen und vom bohrenden Fragen abzulassen? Wie sehr fürchte ich, dass ihr wegen dieses Zeichens bestraft werdet.“ Scham'un sagte: „Nein, beim Gott Israels, ich wollte damit keine (kritische) Frage stellen, o Sohn der Wahrhaftigen.“ Da sagte 'Isa, Friede sei auf ihm: „Nichts von dem, was ihr seht, ist eine Speise des Paradieses, noch ist es eine Speise der Welt. Es ist vielmehr eine Sache, die Allah im Luftraum durch Seine erhabene und allmächtige Kraft hervorgebracht hat. Er sprach zu ihr: 'Sei!', da war sie, schneller als ein Augenblick. So esst von dem, worum ihr gebeten habt, im Namen Allahs, und lobpreist euren Herrn dafür, so wird Er euch davon vermehren und euch mehr geben, denn Er ist der Schöpfer, der Mächtige, der Dankbare.“
(1). Ergänzung nach Ibn Kathir 3/223.