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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 4 · Seite 315Seine Aussage (der Erhabene): damit sie (nicht) aus Feindseligkeit Allah beschimpfen

Übersetzung · DE

Sein Wort, erhaben sei Er: "damit sie nicht aus Feindseligkeit Allah beschimpfen".

7762 - Uns berichtete Ahmad ibn 'Uthman ibn Hakim al-Awdi, in dem was er mir schrieb, uns berichtete Ahmad ibn Mufaddal, uns berichtete Asbat von al-Suddi zu seinem Wort: "Und beschimpft nicht diejenigen, die sie anstelle Allahs anrufen, damit sie nicht aus Feindseligkeit ohne Wissen Allah beschimpfen." Er sagte: Als der Tod bei Abu Talib eintrat, sagten die Quraysh: "Lasst uns hingehen und zu diesem Mann eintreten und ihm befehlen, seinen Neffen von uns abzubringen. Wir schämen uns nämlich, ihn nach seinem Tod zu töten, damit die Araber nicht sagen: Er hinderte ihn daran, doch als er starb, töteten sie ihn." Da gingen Abu Sufyan, Abu Jahl, al-Nadr ibn al-Harith, Umayya und Ubayy, die beiden Söhne von Khalaf, 'Uqba ibn Abi Mu'ayt, 'Amr ibn al-'As und al-Aswad ibn al-Bakhtari los, und sie entsandten einen Mann aus ihrer Mitte, der al-Muttalib genannt wurde. Sie sagten: "Erbitte für uns Erlaubnis bei Abu Talib." Er kam zu Abu Talib und sagte: "Dies sind die Ältesten deines Volkes, sie wünschen bei dir einzutreten." Er erlaubte es ihnen, also traten sie ein und sagten: "O Abu Talib, du bist unser Ältester und unser Herr. Muhammad hat uns Schaden zugefügt und unsere Gottheiten beleidigt. Wir möchten, dass du ihn zu dir rufst und ihn davon abhältst, unsere Gottheiten zu erwähnen, damit wir ihn und seinen Gott in Ruhe lassen." Er rief ihn herbei, und der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) kam. Abu Talib sagte zu ihm: "Dies sind dein Volk und deine Cousins." Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) fragte: "Was begehren sie?" Sie antworteten: "Wir begehren, dass du uns und unsere Gottheiten in Ruhe lässt, damit wir dich und deinen Gott in Ruhe lassen." Der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte: "Was meint ihr, wenn ich euch dies gewähre, werdet ihr mir ein Wort geben, das, wenn ihr es aussprecht, euch die Herrschaft über die Araber verleiht, sich euch die Nicht-Araber unterwerfen und euch Tribut zahlen?" Abu Jahl sagte: "Bei deinem Vater, wir werden es dir gewähren und das Zehnfache davon! Was ist es?" Er sagte: "Sagt: Es gibt keinen Gott außer Allah." Sie lehnten ab und sträubten sich. Abu Talib sagte: "Nenne ein anderes, denn dein Volk fürchtet sich davor." Er sagte: "O Onkel, ich bin nicht derjenige, der etwas anderes sagt, selbst wenn sie die Sonne brächten und sie in meine Hand legten. Selbst wenn sie die Sonne zu mir brächten und sie in meine Hand legten, würde ich nichts anderes sagen." Er wollte sie zur Verzweiflung bringen. Da wurden sie zornig und sagten: "Du wirst entweder aufhören, unsere Gottheiten zu beschimpfen, oder wir werden dich beschimpfen und den beschimpfen, der dir dies befiehlt." Dies ist Sein Wort: "damit sie nicht aus Feindseligkeit ohne Wissen Allah beschimpfen" (1).

Sein Wort, erhaben sei Er: "ohne Wissen".

7763 - Uns berichtete Abu Zur'a, uns berichtete Safwan ibn Salih, uns berichtete al-Walid, uns berichtete Sa'id – das ist Ibn Bashir – von Qatada zu seinem Wort: "Und beschimpft nicht diejenigen, die sie anstelle Allahs anrufen", er sagte: Die Muslime pflegten die Götzen der Götzendiener zu beschimpfen, woraufhin jene dies gegen sie erwiderten. Da verbot Allah ihnen, dass sie für ihren Herrn von Leuten beschimpft werden, die unwissend sind und kein Wissen über ihren Herrn haben.

Anmerkungen

(1). Ibn Kathir, 308.

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