betrachte. Bei Gott, mein Sohn, wenn er an jenem Tag von der Welt geschieden wäre, hätte ihn niemand außer mir beerbt, bis Gott diesen Vers speziell über uns, die Gruppe der Quraysch und der Anṣār, herabsandte. Da kehrten wir zu unseren (regulären) Erbfolgen zurück.
9207 - Al-Ḥasan ibn Muḥammad ibn aṣ-Ṣabbāḥ berichtete uns, Ḥaǧǧāǧ ibn Muḥammad berichtete uns, Ibn Ǧurayǧ und ʿUthmān ibn ʿAṭāʾ berichteten uns von ʿAṭāʾ al-Ḫurāsānī, von Ibn ʿAbbās: „Diejenigen aber, die glauben, auswandern und sich auf dem Weg Gottes abmühen... sowie diejenigen, die (ihnen) Obdach gewähren und Beistand leisten, diese sind einander Schutzherren. Und diejenigen, die glauben, aber nicht auswandern, ihr habt keinerlei Schutzherrschaft über sie, bis sie auswandern.“ So pflegte der Auswanderer (Muhāǧir) keinen Schutz mit dem Beduinen (Aʿrābī) einzugehen, noch beerbte er ihn, obwohl er ein Gläubiger war, und der Beduine beerbte den Auswanderer nicht. Dann hob dieser Vers sie auf: „Die Blutsverwandten aber sind einander in Gottes Buch näher.“
9208 - Abū Zurʿa berichtete uns, Yaḥyā ibn ʿAbd Allāh ibn Bukayr berichtete uns, ʿAbd Allāh ibn Lahīʿa berichtete uns, ʿAṭāʾ ibn Dīnār berichtete uns von Saʿīd ibn Ǧubayr zu Gottes Wort: „Die Blutsverwandten aber sind einander in Gottes Buch näher. Gott weiß über alles Bescheid.“ Diese Vers abrogierte, was zuvor an Erbfolgen durch vertragliche Bindungen, Bündnisse und Erbfolgen durch Auswanderung bestand, und es kam zu den Blutsverwandten. Er sagte: „Der Vater steht näher als der Bruder, und der Bruder und die Schwester stehen näher als der Sohn des Bruders, und der Sohn des Bruders steht näher als der Onkel, und der Onkel steht näher als der Cousin, und der Cousin steht näher als der mütterliche Onkel. Und für den mütterlichen Onkel, die väterliche Tante oder die mütterliche Tante gibt es gemäß der Auffassung von Zayd – Gott habe Wohlgefallen an ihm – keinen Anteil am Erbe.“ ʿUmar ibn al-Ḫaṭṭāb – Gott habe Wohlgefallen an ihm – pflegte der väterlichen Tante zwei Drittel des Vermögens zu geben und der mütterlichen Tante ein Drittel, wenn es keinen (anderen) Erben gab. ʿAlī und Ibn Masʿūd – Gott habe Wohlgefallen an beiden – pflegten den Überschuss des Erbes an die Blutsverwandten nach Maßgabe ihrer Anteile zurückzugeben, mit Ausnahme von Ehemann und Ehefrau.
Der zweite Aspekt:
9209 - ʿAlī ibn Ḥarb al-Mauṣilī berichtete uns, Ḥumayd ibn ʿAbd ar-Raḥmān ar-Ruʾāsī berichtete uns, von al-Ḥasan ibn ʿUbayd Allāh, von al-Qāsim, von Ibn ʿAbbās. Es wurde ihm gesagt, dass Ibn Masʿūd den Klienten (Mawālī) gegenüber den Blutsverwandten kein Erbe zusprach und sagte: „Die Blutsverwandten aber sind einander in Gottes Buch näher.“ Da sagte Ibn ʿAbbās: „Weit gefehlt, weit gefehlt! Wohin ist er (mit seinem Denken) gegangen? Die Auswanderer pflegten sich gegenseitig zu beerben, unter Ausschluss der Beduinen, dann wurde offenbart: ‚Die Blutsverwandten aber sind einander in Gottes Buch näher.‘“ Er meinte: „Dass er (d.h. der Klient) das Erbe antreten darf.“
نرى، فو الله يَا بُنَيَّ لَوْ مَاتَ يَوْمَئِذٍ عَنِ الدُّنْيَا مَا وَرِثَهُ غَيْرِي، حَتَّى أَنْزَلَ اللَّهُ هَذِهِ الآيَةَ فِينَا مَعْشَرِ قُرَيْشٍ وَالأَنْصَارِ خَاصَّةً فَرَجَعْنَا إِلَى مَوَارِيثِنَا.
٩٢٠٧ - حَدَّثَنَا الْحَسَنُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ الصَّبَّاحِ ثنا حَجَّاجُ بْنُ مُحَمَّدٍ، أَنْبَأَ ابْنُ جُرَيْجٍ وَعُثْمَانُ بْنُ عَطَاءٍ عَنْ عَطَاءٍ الْخُرَاسَانِيِّ عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ الَّذِينَ آمَنُوا وَهَاجَرُوا وَجَاهَدُوا ... فِي سَبِيلِ اللَّهِ وَالَّذِينَ آوَوْا وَنَصَرُوا أُولَئِكَ بَعْضُهُمْ أَوْلِيَاءُ بَعْضٍ وَالَّذِينَ آمَنُوا وَلَمْ يُهَاجِرُوا مَا لَكُمْ مِنْ وَلايَتِهِمْ مِنْ شَيْءٍ حَتَّى يُهَاجِرُوا فَكَانَ الْمُهَاجِرُ لَا يَتَوَلَّى الأَعْرَابِيَّ وَلا يَرِثُ وَهُوَ مُؤْمِنٌ وَلا يَرِثُ الأَعْرَابِيُّ الْمُهَاجِرَ فَنَسَخَتْهَا هذه الآية وأولوا الأَرْحَامِ بَعْضُهُمْ أَوْلَى بِبَعْضٍ فِي كِتَابِ اللَّهِ
٩٢٠٨ - حَدَّثَنَا أَبُو زُرْعَةَ ثنا يَحْيَى بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ بُكَيْرٍ ثنا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ لَهِيعَةَ ثنا عَطَاءُ بْنُ دِينَارٍ عَنْ سَعِيدِ بْنُ جُبَيْرٍ في قول الله: وأولوا الأَرْحَامِ بَعْضُهُمْ أَوْلَى بِبَعْضٍ فِي كِتَابِ اللَّهِ إِنَّ اللَّهَ بِكُلِّ شَيْءٍ عَلِيمٍ فَنَسَخَتْ هَذِهِ الآيَةُ مَا كَانَ قَبْلَهَا مِنْ مَوَارِيثِ الْعَقْدِ وَالْحِلْفِ وَالْمَوَارِيثِ بِالْهِجْرَةِ وَصَارَتْ لِذَوِي الأَرْحَامِ قَالَ: وَالْوَالِدُ أَوْلَى مِنَ الأَخِ وَالأَخُ وَالأُخْتُ أَوْلَى مِنَ ابْنِ الأَخِ وَابْنُ الأَخِ أَوْلَى مِنَ الْعَمِّ وَالْعَمُّ أَوْلَى مِنَ ابْنِ الْعَمِّ وَابْنُ الْعَمِّ أَوْلَى مِنَ الْخَالِ، وَلَيْسَ لِلْخَالِ وَلا الْعَمَّةِ وَلا الْخَالَةِ مِنَ الْمِيرَاثِ نَصِيبٌ فِي قَوْلِ زَيْدٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ وَكَانَ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ يُعْطِي ثُلُثَيِ الْمَالِ لِلْعَمَّةِ وَالثُّلُثَ للخالةِ، إِذَا لَمْ يَكُنْ لَهُ وَارِثٌ وَكَانَ عَلِيُّ وَابْنُ مَسْعُودٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمَا يَعْنِي: يَرُدَّانِ مَا فَضَلَ مِنَ الْمِيرَاثِ عَلَى ذَوِي الأَرْحَامِ عَلَى قَدْرِ سَهْمَانِهِمْ غَيْرِ الزَّوْجِ وَالْمَرْأَةِ.
الْوَجْهُ الثَّانِي:
٩٢٠٩ - حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ حَرْبٍ الْمَوْصِلِيُّ ثنا حُمَيْدُ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ الرُّؤَاسِيُّ عَنْ الْحَسَنِ بْنِ عُبَيْدِ اللَّهِ عَنِ الْقَاسِمِ عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ وَقِيلَ لَهُ أَنَّ ابْنَ مَسْعُودٍ لَا يُوَرِّثُ الْمَوَالِي دُونَ ذَوِي الأَرْحَامِ، وَيَقُولُ: إِنَّ ذَوِي الأَرْحَامِ بَعْضُهُمْ أَوْلَى بِبَعْضٍ فِي كِتَابِ اللَّهِ، فَقَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ: هَيْهَاتَ هَيْهَاتَ أَيْنَ ذَهَبَ؟ إِنَّمَا كَانَ الْمُهَاجِرُونَ يَتَوَارَثُونَ دُونَ الأَعْرَابِ فَنَزَلَتْ وأولوا الأَرْحَامِ بَعْضُهُمْ أَوْلَى بِبَعْضٍ فِي كِتَابِ اللَّهِ يَعْنِي: أَنَّهُ يُوَرِّثُ الْمَوْلَى.