…Allah segne ihn und gebe ihm Heil – in extremer Hitze. Er stand vor einer weiten Reise, vor einer großen Zahl von Feinden und einer Wüste. So legte er den Muslimen ihre Angelegenheit offen, damit sie sich für ihren Feldzug ausrüsten konnten, und er unterrichtete sie über sein Ziel. Die Muslime, die bei dem Gesandten Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – waren, waren zahlreich. Der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – führte diesen Feldzug aus, als die Früchte reif waren und der Schatten angenehm war. Ich begann, morgens hinauszugehen, um mich mit ihm auszurüsten, kehrte aber zurück, ohne etwas erreicht zu haben. Ich sagte mir: ‚Ich bin dazu fähig, wenn ich es will.‘ Dies zog sich so lange hin, bis der Ernst der Lage bei den Leuten einsetzte. Der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – und die Muslime mit ihm brachen am Morgen auf, und ich hatte noch nichts von meiner Ausrüstung erledigt. Ich sagte: ‚Ich werde mich nach ihm ein oder zwei Tage ausrüsten und sie dann einholen.‘ Ich kehrte zurück, ohne etwas erledigt zu haben. Dies setzte sich fort, bis sie sich beeilten und der Feldzug voranschritt. Ich hatte die Absicht aufzubrechen, um sie einzuholen – hätte ich es doch getan! –, doch es war für mich nicht bestimmt. Wenn ich unter die Leute ging, betrübte es mich, dass ich nur Männer sah, denen Heuchelei vorgeworfen wurde, oder Männer, die Allah unter den Schwachen entschuldigt hatte. Der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – gedachte meiner nicht einmal, bis er in Tabuk war. Er sagte, während er inmitten der Leute saß: ‚Was ist mit Ka‘b ibn Malik?‘ Da sagte ein Mann aus den Banu Salama: ‚O Gesandter Allahs, sein schönes Gewand und der Blick auf seine Seiten haben ihn aufgehalten.‘ Mu‘adh ibn Jabal sagte zu ihm: ‚Wie übel ist das, was du gesagt hast! Bei Allah, o Gesandter Allahs, wir wissen von ihm nur Gutes.‘ Der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – schwieg. Als mich erreichte, dass der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – auf dem Rückweg von Tabuk war, überkam mich mein Kummer, und ich begann, über das Lügen nachzudenken. Ich sagte: ‚Womit komme ich morgen aus seinem Zorn heraus?‘ Und ich suchte dabei Hilfe bei jedem verständigen Mann aus meiner Familie. Als es hieß, dass der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – im Anmarsch sei, wich die Falschheit von mir, und ich erkannte, dass ich mich durch nichts, was eine Lüge enthielt, vor ihm retten könnte. Also fasste ich den Entschluss, die Wahrheit zu sagen. Der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – kam an. Wenn er von einer Reise zurückkehrte, begann er mit der Moschee, verrichtete zwei Rak‘a und setzte sich dann zu den Leuten. Als er dies tat, kamen die Zurückgebliebenen zu ihm und begannen, sich bei ihm zu entschuldigen und ihm zu schwören. Sie waren über achtzig Männer. Er nahm ihr Äußeres an, leistete ihnen den Treueeid, bat für sie um Vergebung und überließ ihr Inneres Allah. Dann kam ich. Als ich ihn begrüßte, lächelte er das Lächeln eines Zornigen und sagte dann: ‚Komm her.‘ Ich kam gehend, bis ich vor ihm saß. Er sagte: ‚Was hat dich zurückgehalten? Hattest du nicht ein Reittier gekauft?‘ Ich sagte: ‚Doch, o Gesandter Allahs. Bei Allah, hätte ich heute bei jemand anderem als dir von den Leuten dieser Welt gesessen, so hätte ich geglaubt, dass ich aus seinem Zorn mit einer Ausrede herauskommen könnte; mir wurde wahrlich Schlagfertigkeit gegeben. Aber bei Allah, ich wusste: Wenn ich dir eine Lüge erzähle, mit der du über mich zufrieden bist, wird Allah dich sicherlich über mich erzürnen lassen. Und wenn ich dir die Wahrheit sage, über die du wegen mir verärgert bist, so hoffe ich darauf bei Allahs Ausgang. Nein...“