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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 6 · Seite 33Seine Aussage - der Erhabene -: 'Und wenn ihr Armut fürchtet'

Übersetzung · DE

[Seine Worte, erhaben sei Er: "Und wenn ihr Armut fürchtet"]

10019 - Muhammad ibn Hammad at-Tahrani berichtete uns, Hafs ibn 'Umar al-'Adani berichtete, al-Hakam ibn Aban berichtete von 'Ikrama zu Seiner Aussage: "Und wenn ihr Armut fürchtet" (wa-in chiftum 'aylatan). Er sagte: Mit der 'Ayla ist die Not gemeint. Es wurde von Sa'id ibn Dschubayr und ad-Dahhak Ähnliches berichtet.

Seine Worte, erhaben sei Er: "so wird Allah euch durch Seine Huld reich machen, wenn Er will."

[Die erste Auffassung]

10020 - Mein Vater berichtete uns, 'Abd Allah ibn Salih ibn Muslim al-'Idschli berichtete uns, Abu l-Ahwas berichtete von Simak, von 'Ikrama, von Ibn 'Abbas zu Seiner Aussage: "O ihr, die ihr glaubt! Die Götzendiener sind doch unrein. Sie sollen sich der heiligen Gebetsstätte nicht mehr nähern nach diesem ihrem Jahr." Er sagte: Die Götzendiener pflegten zum Haus (Kaaba) zu kommen und Nahrungsmittel mitzubringen, mit denen sie Handel trieben. Als ihnen verboten wurde, zum Haus zu kommen, sagten die Muslime: "Woher sollen wir unsere Nahrung bekommen?" Er sagte: Da sandte Allah, 'azza wa-schall, herab: "Und wenn ihr Armut fürchtet, so wird Allah euch durch Seine Huld reich machen, wenn Er will." Er sagte: Allah sandte ihnen daraufhin den Regen herab, und ihr Wohlstand nahm zu, nachdem die Götzendiener von ihnen gegangen waren.

10021 - Haddschads ibn Hamza berichtete uns, Schababa berichtete, Warqa' berichtete von Ibn Abi Nadschih, von Mudschahid [1] zu Seiner Aussage: "so wird Allah euch durch Seine Huld reich machen, wenn Er will." Er sagte: Die Gläubigen sagten: "Wir pflegten von den Handelsgeschäften der Götzendiener zu profitieren." Da versprach Allah ihnen, sie durch Seine Huld reich zu machen, als Ersatz dafür, dass sie ihnen den Zutritt zur heiligen Gebetsstätte untersagten. Dieser Vers steht am Anfang der Sura Bara'a in der Rezitation und am Ende in der Auslegung.

Die zweite Auffassung:

10022 - Muhammad ibn Yahya berichtete uns, al-'Abbas ibn al-Walid berichtete, Yazid berichtete von Sa'id, von Qatada zu Seiner Aussage: "so wird Allah euch durch Seine Huld reich machen, wenn Er will." Er machte sie durch diesen Ertrag reich, der Dschizya (Kopfsteuer), die bei ihnen erhoben wurde; sie nahmen sie Monat für Monat und Jahr für Jahr ein. Keinem Götzendiener ist es gestattet, sich der heiligen Gebetsstätte nach diesem ihrem Jahr zu nähern, außer einem, der Dschizya zahlt, oder einem Sklaven eines muslimischen Mannes.

10023 - Mein Vater berichtete uns, 'Amr an-Naqid berichtete uns, Abu Sa'id al-Haddad berichtete uns.

10024 - Yahya ibn Yaman berichtete uns von Asch'ath, von Dscha'far, von Sa'id ibn Dschubayr zu "so wird Allah euch durch Seine Huld reich machen". Er sagte: Durch die Dschizya. Es wurde von ad-Dahhak Ähnliches berichtet.

Anmerkungen

(1) At-Tafsir 1/276 mit dem Wortlaut: "Wir pflegten von den Handelsgeschäften der Götzendiener zu profitieren, da versprach Allah ihnen, sie durch Seine Huld reich zu machen, als Ersatz dafür, dass die Götzendiener sich nicht (der heiligen Gebetsstätte) nähern würden."

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