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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 7 · Seite 12Seine Aussage (erhaben sei Er): 'Und Wir offenbarten ihm: "Du wirst ihnen gewiss von dieser ihrer Angelegenheit Kunde geben, ohne dass sie es merken"'

Übersetzung · DE

Als sie ihn dann in die Wüste hinausführten, zeigten sie ihm ihr wahres Gesicht. Als sie ihn hinausbrachten, obwohl er bei ihnen in Ehren stand, und sie mit ihm in die Wüste gelangten, zeigten sie ihm ihre Feindseligkeit. Einer von ihnen fing an, ihn zu schlagen, und wenn er den anderen um Hilfe rief, schlug ihn dieser ebenfalls. So sah er niemanden unter ihnen, der Barmherzigkeit zeigte, und sie schlugen ihn, bis sie ihn beinahe getötet hätten. Er fing an zu rufen: "O mein Vater, o Jakob! Wenn du nur wüsstest, was die Söhne der Mägde deinem Sohn angetan haben!" Als sie ihn fast getötet hätten, sagte Juda: "Habt ihr mir nicht ein festes Versprechen gegeben, ihn nicht zu töten?" So brachten sie ihn zum Brunnen, um ihn hineinzuwerfen. Als sie ihn in den Brunnen hinabließen, klammerte er sich am Brunnenrand fest. Sie fesselten seine Hände und rissen ihm sein Gewand vom Leib. Er sagte: "O meine Brüder, lasst mir mein Gewand, damit ich mich damit im Brunnen bedecken kann." Sie sagten zu ihm: "Rufe die elf Sterne, die Sonne und den Mond, damit sie dir Gesellschaft leisten!" Er sagte: "Ich sehe nichts." Dann ließen sie ihn in den Brunnen hinab, bis er die Mitte erreichte, woraufhin sie ihn fallen ließen, in der Absicht, dass er sterbe. Im Brunnen war jedoch Wasser, sodass er hineinfiel und ihm kein Schaden geschah. Dann suchte er Zuflucht auf einem Felsvorsprung im Brunnen und stand darauf. Er fing an zu weinen, und seine Brüder riefen ihn. Er dachte, sie hätten Mitleid mit ihm, also antwortete er ihnen. Da wollten sie ihn mit einem Felsbrocken erschlagen, doch Juda stand auf, hielt sie davon ab und sagte: "Ihr habt mir ein festes Versprechen gegeben, ihn nicht zu töten." So war es Juda, der ihm Nahrung brachte.

Seine Aussage, Er sei erhaben: "Und Wir offenbarten ihm: 'Du wirst ihnen wahrlich von dieser ihrer Angelegenheit Kunde geben, während sie es nicht merken.'"

11377 - ʿAlī ibn al-Ḥasan berichtete uns, Abū al-Jumāhir berichtete uns, Saʿīd berichtete uns, von Qatādah zu Seiner Aussage: "Und Wir offenbarten ihm: 'Du wirst ihnen wahrlich von dieser ihrer Angelegenheit Kunde geben'", er sagte: "Gott offenbarte ihm eine Offenbarung, während er im Brunnen war, und diese Offenbarung erleichterte ihm das, was ihm angetan wurde."

11378 - ʿAlī ibn al-Ḥusain berichtete uns, Yaḥyā ibn Khalaf berichtete uns, Abū ʿĀṣim berichtete uns, von ʿĪsā ibn Maimūn, von Ibn Abī Najīḥ, von Mujāhid zu: "Und Wir offenbarten ihm", er sagte: "An Joseph."

11379 - Mein Vater berichtete uns, Hishām ibn Khālid berichtete uns, Shuʿaib ibn Isḥāq berichtete uns, Ibn Abī ʿArūbah berichtete uns, von Qatādah zu: "Und Wir offenbarten ihm: 'Du wirst ihnen wahrlich von dieser ihrer Angelegenheit Kunde geben'", er sagte: "Die Offenbarung von Gott kam zu ihm, als er im Brunnen war, darüber, was sie mit ihm zu tun beabsichtigten, während sie nicht wussten, was Gott Seinem Gesandten über ihre Angelegenheit kundgetan hatte."

11380 - Mein Vater erwähnte es, von Abū Ḥudhaifah, von Shibl, von Ibn Abī Najīḥ, von Mujāhid zu: "Und Wir offenbarten ihm", an Joseph: "Du wirst deinen Brüdern Kunde geben."

Seine Aussage, Er sei erhaben: "...während sie es nicht merken."

11381 - ʿAlī ibn al-Ḥusain berichtete uns, Muḥammad ibn Abī Ḥammād berichtete uns, Kinānah berichtete uns, Ibrāhīm berichtete uns.

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