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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 7 · Seite 143[Sure Ibrāhīm (14): Vers 21]

Übersetzung · DE

12241 - Von as-Suddī – möge Gott mit ihm zufrieden sein – zu diesem Vers: Er sagte: Das Gleichnis für die Werke der Ungläubigen ist wie Asche, die vom Wind getroffen wurde, sodass nichts mehr davon zu sehen war. Und so wie man diese Asche nicht sehen konnte und über nichts davon verfügen konnte, so können die Ungläubigen über nichts von ihren Werken verfügen.

Des Erhabenen Wort: "Es ist für uns gleich, ob wir ungeduldig sind oder standhaft bleiben."

12242 - Von Zaid ibn Aslam – möge Gott mit ihm zufrieden sein – zu Seinem Wort: "Es ist für uns gleich, ob wir ungeduldig sind oder standhaft bleiben": Er sagte: Sie waren hundert Jahre ungeduldig und hundert Jahre standhaft.

12243 - Von Ibn Zaid – möge Gott mit ihm zufrieden sein – zu diesem Vers: Er sagte: Die Bewohner des Höllenfeuers sagten zueinander: "Kommt, lasst uns weinen und zu Gott, dem Erhabenen, flehen; denn die Bewohner des Paradieses haben das Paradies nur durch ihr Weinen und ihr Flehen zu Gott erreicht." So weinten sie. Als sie sahen, dass dies ihnen nichts nützt, sagten sie: "Kommt, lasst uns standhaft bleiben; denn die Bewohner des Paradieses haben das Paradies nur durch Standhaftigkeit erreicht." So waren sie standhaft, wie noch niemand zuvor standhaft war, doch auch das nützte ihnen nichts. Daraufhin sagten sie: "Es ist für uns gleich, ob wir ungeduldig sind oder standhaft bleiben; es gibt für uns kein Entrinnen."

12244 - Von Kaʿb ibn Mālik – möge Gott mit ihm zufrieden sein –, der es auf den Propheten – Gott segne ihn und schenke ihm Heil – zurückführte, soweit ich mich erinnere, zu Seinem Wort: "Es ist für uns gleich, ob wir ungeduldig sind oder standhaft bleiben; es gibt für uns kein Entrinnen": Er sagte: "Die Bewohner des Höllenfeuers sagen: 'Kommt, lasst uns standhaft bleiben', und sie bleiben fünfhundert Jahre standhaft."

Des Erhabenen Wort: "Gott hat euch ein wahres Versprechen gegeben..."

12245 - Dukhain al-Ḥajarī berichtete mir von ʿUqbah ibn ʿĀmir vom Gesandten Gottes – Gott segne ihn und schenke ihm Heil –, dass er sagte: "Wenn Gott die Früheren und die Späteren versammelt und über sie richtet, und er mit dem Gericht fertig ist, sagen die Gläubigen: 'Unser Herr hat zwischen uns gerichtet, wer wird nun für uns Fürbitte einlegen?' Sie sagen: 'Geht mit uns zu Ādam' – und er erwähnte Nūḥ, Ibrāhīm, Mūsā und ʿĪsā –, woraufhin ʿĪsā sagt: 'Ich weise euch auf den ungelehrten Propheten hin.' So kommen sie zu mir, und Gott erlaubt mir, mich zu ihm zu begeben. Da strömt aus meinem Sitz der wohlriechendste Duft, den je jemand gerochen hat, bis ich zu meinem Herrn komme. Er gewährt mir die Fürbitte und verleiht mir ein Licht von meinen Kopfhaaren bis zu meinen Fußnägeln. Dann sagen die Ungläubigen: 'Die Gläubigen haben jemanden gefunden, der für sie Fürbitte einlegt, wer wird nun für uns Fürbitte einlegen? Es ist doch nur Iblīs, der uns irregeführt hat.' Sie kommen zu Iblīs und sagen: 'Die Gläubigen haben jemanden gefunden, der für sie Fürbitte einlegt, also steh du auf und lege Fürbitte für uns ein, denn du bist es, der uns irregeführt hat.' Er steht auf, und es strömt aus seinem Sitz der stinkendste Geruch, den je jemand gerochen hat. Dann steigert sich ihr Wehklagen."

Anmerkungen

(1). ad-Durr 5/16-17. (2). ad-Durr 5/16-17. (3). ad-Durr 5/16-17.

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