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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 7 · Seite 159

Übersetzung · DE

Religionen und Götzen, zu denjenigen im Feuer, die zu den Anhängern des Tauḥīd gehören: ‚Ihr habt an Gott, Seine Bücher und Seine Gesandten geglaubt, und wir und ihr sind heute im Feuer gleich.‘ Da zürnt Gott für sie mit einem Zorn, wie Er ihn noch für nichts zuvor gezeigt hat, und Er führt sie heraus zu einer Quelle im Paradies. Dies ist Sein Wort: ‚Vielleicht werden diejenigen, die ungläubig sind, wünschen, sie wären Muslime gewesen‘ (1).

12327 - Von Abū Mūsā al-Ašʿarī – Gott habe Wohlgefallen an ihm –, er sagte: Der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und gewähre ihm Heil – sagte: ‚Wenn sich die Bewohner des Feuers im Feuer versammeln, und mit ihnen, wer von den Leuten der Qibla ist, die Gott will, dann sagen die Ungläubigen zu den Muslimen: ‚Wart ihr nicht Muslime?‘ Sie sagen: ‚Ja.‘ Sie sagen: ‚Was hat euch der Islam genützt, während ihr nun mit uns im Feuer seid?‘ Sie sagen: ‚Wir hatten Sünden, für die wir zur Rechenschaft gezogen wurden.‘ Gott hörte, was sie sagten, und befahl, dass alle aus dem Feuer herausgeführt werden, die zu den Leuten der Qibla gehörten. Als die verbliebenen Ungläubigen das sahen, sagten sie: ‚O wären wir doch Muslime gewesen, damit wir herausgeführt würden, wie sie herausgeführt wurden.‘ Dann las der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und gewähre ihm Heil –: ‚Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem gesteinigten Satan. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen. Alif Lām Rā. Dies sind die Zeichen des Buches und eines deutlichen Korans. Vielleicht werden diejenigen, die ungläubig sind, wünschen, sie wären Muslime gewesen‘ (2).

12328 - Von ʿAlī ibn Abī Ṭālib – Gott habe Wohlgefallen an ihm –, er sagte: Der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und gewähre ihm Heil – sagte: ‚Diejenigen, die schwere Sünden (Kabāʾir) begangen haben, von den Tauḥīd-Anhängern aller Gemeinschaften, die im Zustand ihrer schweren Sünden starben, ohne Reue gezeigt oder Buße getan zu haben – wer von ihnen die Hölle betritt, dessen Augen werden nicht grau/trübe, dessen Gesichter werden nicht schwarz, sie werden nicht mit den Teufeln zusammengekettet, sie werden nicht in Ketten gelegt, sie bekommen nicht das siedend heiße Wasser zu trinken und tragen nicht das Pech (Qatrān). Gott hat ihre Körper für die Ewigkeit durch den Tauḥīd unberührbar gemacht und sie vor dem Feuer durch die Niederwerfung bewahrt. Unter ihnen ist einer, den das Feuer bis zu seinen Füßen erfasst, unter ihnen ist einer, den das Feuer bis zu seinen Fersen erfasst, unter ihnen ist einer, den das Feuer bis zu seinen Oberschenkeln erfasst, unter ihnen ist einer, den das Feuer bis zu seinem Gürtel erfasst, und unter ihnen ist einer, den das Feuer bis zu seinem Hals erfasst, entsprechend ihren Sünden und Taten. Unter ihnen ist einer, der einen Monat darin verweilt und dann daraus hervorgeht, unter ihnen ist einer, der ein Jahr darin verweilt und dann daraus hervorgeht, und diejenigen unter ihnen, die am längsten darin verweilen, verweilen so lange wie die Dauer der Welt, seit dem Tag, an dem sie erschaffen wurde, bis sie vergeht. Wenn Gott will, dass sie daraus hervorgehen, dann sagen die Juden, die Christen und wer sonst unter den Anhängern von Religionen und Götzen im Feuer ist, zu denen unter den Anhängern des Tauḥīd im Feuer: „Ihr habt an Gott, Seine Bücher und Seine Gesandten geglaubt, und wir und ihr sind heute im Feuer gleich.“ Da zürnt Gott für sie mit einem Zorn, wie Er ihn noch für nichts zuvor gezeigt hat, und Er führt sie heraus zu einer Quelle zwischen dem Paradies und der Brücke (Ṣirāṭ), in der sie aufwachsen wie das Wachstum ...‘

Anmerkungen

(1). Ibn Kaṯīr 4/490. (2). ad-Durr 5/62.

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