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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 7 · Seite 224Seine Rede (erhaben ist Er): 'Lies dein Buch'

Übersetzung · DE

13210 - Von Ibn 'Abbas, möge Gott mit beiden zufrieden sein, über Sein Wort: '...haben Wir ihm sein Schicksal an seinen Hals gebunden.' Er sagte: 'Das Buch seiner Taten. "Und Wir werden ihm am Tag der Auferstehung ein Buch herausbringen, das er aufgeschlagen vorfindet."' Er sagte: 'Die Taten, die er begangen hat, wurden ihm zugerechnet, sodass ihm am Tag der Auferstehung das herausgebracht wird, was ihm an Taten niedergeschrieben wurde, und er liest es aufgeschlagen.'

13211 - Von as-Suddi, möge Gott mit ihm zufrieden sein, über den Vers. Er sagte: 'Dem Ungläubigen wird am Tag der Auferstehung ein Buch herausgebracht, und er wird sagen: "O mein Herr, Du hast entschieden, dass Du den Dienern gegenüber kein Unterdrücker bist, also lass mich mich selbst abrechnen."

Dann wird zu ihm gesagt: "Lies dein Buch! Heute genügt es, wenn du selbst gegen dich als Abrechner auftrittst."'

Sein Wort, der Erhabene: 'Lies dein Buch!'

13212 - Von Qatada, möge Gott mit ihm zufrieden sein, über Sein Wort: 'Lies dein Buch!' Er sagte: 'An jenem Tag wird auch derjenige lesen, der in der Welt nicht lesen konnte.'

Sein Wort, der Erhabene: 'Und Wir haben niemals gestraft, bis Wir einen Gesandten gesandt haben.'

13213 - Von Abu Huraira, möge Gott mit ihm zufrieden sein, der sagte: 'Wenn der Tag der Auferstehung kommt, versammelt Gott die Leute der Zwischenzeit (ahl al-fatra): den Geistesschwachen, den Tauben, den Stummen und die Greise, die den Islam nicht mehr erreicht haben. Dann sendet Er zu ihnen einen Boten, dass sie in das Feuer eintreten sollen. Sie werden sagen: "Wie denn? Es ist doch kein Gesandter zu uns gekommen!" Er sagte: "Bei Gott, wenn sie es betreten hätten, wäre es für sie kühl und heilvoll gewesen." Dann sendet Er erneut zu ihnen, und wer gehorchen will, der wird Ihm gehorchen.' Abu Huraira, möge Gott mit ihm zufrieden sein, sagte: 'Lest, wenn ihr wollt: "Und Wir haben niemals gestraft, bis Wir einen Gesandten gesandt haben."

Sein Wort, der Erhabene: 'Und wenn Wir eine Stadt vernichten wollen...'

13214 - Von Shahr ibn Haushab, möge Gott mit ihm zufrieden sein, der sagte: 'Ich hörte Ibn 'Abbas, möge Gott mit beiden zufrieden sein, sagen über Sein Wort: "Und wenn Wir eine Stadt vernichten wollen, haben Wir ihren Üppiglebenden Befehle gegeben", er sagte: "Wir befahlen ihnen das Recht, doch sie widersetzten sich, und so bewahrheitete sich gegen sie dadurch die Vernichtung."

13215 - Von Ibn 'Abbas, möge Gott mit beiden zufrieden sein, über Sein Wort: "Und wenn Wir eine Stadt vernichten wollen, haben Wir ihren Üppiglebenden Befehle gegeben", er sagte: "Wir setzten ihre Bösen über sie ein, und sie sündigten darin. Wenn sie das taten, vernichteten Wir sie mit der Strafe." Und das ist Sein Wort: "Und so haben Wir in jeder Stadt die Großen ihrer Übeltäter zu denjenigen gemacht, die darin Ränke schmieden."

Anmerkungen

(1). ad-Durr 5/248-249. (2). ad-Durr 5/248-249. (3). ad-Durr 5/254-255. (4). ad-Durr 5/254-255. (5). ad-Durr 5/254-255. (6). ad-Durr 5/254-255.

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