Gabriel pflegte dem Propheten, Gottes Segen und Heil seien auf ihm, den Koran herabzubringen, und er (der Prophet) strengte sich beim Einprägen so sehr an, dass es ihm schwerfiel. Er befürchtete, dass Gabriel aufsteigen könnte, bevor er es sich eingeprägt hätte, und dass er das vergessen würde, was er ihn gelehrt hatte. Da sprach Gott: 'Und beeile dich nicht mit dem Koran, bevor seine Offenbarung dir vollständig übermittelt wurde.' Er sagte: 'Bewege deine Zunge nicht damit, um dich damit zu beeilen.' (1)
13544 - Von al-Hasan, er sagte: Ein Mann ohrfeigte seine Frau, woraufhin sie zum Propheten, Gottes Segen und Heil seien auf ihm, kam und Vergeltung verlangte. Der Prophet, Gottes Segen und Heil seien auf ihm, ordnete die Vergeltung zwischen beiden an. Da sandte Gott herab: 'Und beeile dich nicht mit dem Koran, bevor seine Offenbarung dir vollständig übermittelt wurde. Und sprich: Mein Herr, vermehre mein Wissen!' Der Prophet, Gottes Segen und Heil seien auf ihm, hielt inne, bis herabgesandt wurde: 'Die Männer sind die Verantwortlichen für die Frauen' (2).
13545 - Von Mujahid, möge Gott mit ihm zufrieden sein, bezüglich Seiner Aussage: 'Und beeile dich nicht mit dem Koran', er sagte: 'Rezitiere es niemandem, bis wir es dir vervollständigt haben.' (3)
Die Aussage des Erhabenen: 'da vergaß er.'
13546 - Von Ahmad ibn Sinan, er erzählte uns von Asbat ibn Muhammad, er erzählte uns von al-A'mash, von Sa'id ibn Jubayr, von Ibn 'Abbas, er sagte: Der Mensch wurde nur deshalb 'Insan' (Mensch) genannt, weil ihm ein Bund auferlegt wurde, den er vergaß. (4)
13547 - Von Ibn 'Abbas, möge Gott mit beiden zufrieden sein, bezüglich Seiner Aussage: 'da vergaß er', er sagte: 'Er unterließ (es).' Und 'Wir fanden bei ihm keine Entschlossenheit', er sagte: 'Wir fanden bei ihm keine Entschlossenheit.' (5)
13548 - Von 'Ubayd ibn 'Umayr, er sagte: Adam gehörte nicht zu denjenigen, die Entschlossenheit (ulu l-'azm) besaßen. (6)
13549 - Von al-Hasan, möge Gott mit ihm zufrieden sein, bezüglich Seiner Aussage: 'da vergaß er', er sagte: 'Er unterließ, was ihm aufgetragen worden war. Und wenn es ein Vergessen von ihm gewesen wäre, hätte ihn nichts getroffen, denn Gott hat den Gläubigen das Vergessen und die Fehler erlassen. Doch Adam unterließ, was ihm bezüglich des Essens vom Baum aufgetragen worden war.' (7)
13550 - Von Yunus ibn 'Abd al-A'la, er berichtete uns von Ibn Wahb, er berichtete mir von Anas ibn 'Iyad, von al-Harith ibn Abi Dhibab, von Yazid ibn Hurmuz, er sagte: Ich hörte Abu Hurayra sagen: Der Gesandte Gottes, Gottes Segen und Heil seien auf ihm, sagte: 'Adam und Musa (Moses) stritten vor ihrem Herrn, und Adam siegte über Musa. Musa sagte: 'Du bist Adam, den Gott mit Seiner Hand erschaffen, in den Er von Seinem Geist eingehaucht, vor dem Er die Engel niederwerfen ließ und den Er in Seinem Paradies wohnen ließ, dann aber die Menschen aufgrund deines Fehlers auf die Erde herabsandte.' Adam sagte: 'Du bist Musa, den Gott auserwählte...'
(1). ad-Durr 5/602. (2). ad-Durr 5/602. (3). ad-Durr 5/602. (4). Ibn Kathir 5/313. (5). ad-Durr 5/603. (6). ad-Durr 5/604. (7). ad-Durr 5/604.