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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 8 · Seite 115Seine Aussage: Und für sie ist eine gewaltige Strafe.

Übersetzung · DE

Ibn Dschubair, von Ibn 'Abbas: "Gewiss, jene, die die ehrbaren Frauen verleumden" – bis zu Seinem Wort: "...sind verflucht im Diesseits und im Jenseits" – er sagte: Der Fluch gilt allgemein den Heuchlern.

14294 - Abu Zur'a erzählte uns, Yahya erzählte uns, Ibn Lahi'a erzählte mir, 'Ata' erzählte mir, von Sa'id bezüglich Gottes Wort: "...sind verflucht" – er meint: Sie werden im Diesseits gequält, sie werden im Diesseits achtzigmal ausgepeitscht, und im Jenseits – er meint 'Abd Allah ibn Ubayy, der im Feuer gequält wird, weil er ein Heuchler ist.

Sein Wort: "Und für sie gibt es eine gewaltige Strafe."

14295 - Über dieselbe Kette, von Sa'id ibn Dschubair bezüglich Gottes Wort: "Und für sie gibt es eine gewaltige Strafe" – er meint: Der Prophet (Gott segne ihn und gewähre ihm Frieden) peitschte Hassan ibn Thabit, 'Abd Allah ibn Ubayy, Mistah und Hamna bint Dschahsch, jeden von ihnen mit achtzig Peitschenhieben wegen der Verleumdung von 'A'ischa, danach bereuten sie dies, außer 'Abd Allah ibn Ubayy, dem Anführer der Heuchler, der in seiner Heuchelei starb.

Sein Wort, erhaben sei Er: "An einem Tag, da gegen sie zeugen werden..."

14296 - Und über dieselbe Kette, von Sa'id ibn Dschubair bezüglich Gottes Wort: "An einem Tag, da gegen sie zeugen werden ihre Zungen" – er sagte: Wer 'A'ischa verleumdet hat, am Tag der Auferstehung.

Sein Wort: "...ihre Zungen."

14297 - Yunus ibn 'Abd al-A'la al-Misri erzählte uns, Ibn Wahb berichtete, 'Amr ibn al-Harith berichtete mir, von Darradsch, von Abu l-Haitham, von Abu Sa'id, vom Gesandten Gottes (Gott segne ihn und gewähre ihm Frieden), dass er sagte: "Wenn der Tag der Auferstehung ist, wird der Ungläubige mit seiner Tat konfrontiert, doch er leugnet und streitet. Da wird zu ihm gesagt: 'Dies sind deine Nachbarn, die gegen dich zeugen.' Er sagt: 'Sie lügen.' Es wird gesagt: 'Deine Familie und dein Stamm.' Er sagt: 'Sie lügen.' Es wird gesagt: 'Schwört!' Und sie schwören. Dann bringt Er sie zum Schweigen und lässt ihre Hände und ihre Zungen gegen sie zeugen. Dann lässt Er sie ins Feuer eintreten."

Sein Wort: "...und ihre Hände."

14298 - Abu Sa'id al-Aschadd erzählte uns, Abu Yahya ar-Razi erzählte uns, von 'Amr ibn Abi Qais, von Mutarrif, von al-Minhal, von Sa'id, von Ibn 'Abbas: Er sagte: "Sie, das heißt die Götzendiener, wenn sie sehen, dass niemand außer den Leuten des Gebets eintritt, sagen sie: 'Kommt, lasst uns leugnen.' Also leugnen sie. Dann wird auf ihre Münder ein Siegel gelegt, und ihre Hände und ihre Füße legen Zeugnis ab, und sie verbergen vor Gott kein Gespräch."

14299 - Muhammad ibn Yahya erzählte uns, al-'Abbas ibn al-Walid berichtete, Yazid ibn Zurai' erzählte uns, Sa'id erzählte uns, von Qatada bezüglich Seines Wortes: "...gegen sie zeugen werden ihre Zungen, ihre Hände und ihre Füße" – O Sohn Adams, bei Gott, wahrlich, es gibt Zeugen gegen dich, die nicht der Falschheit beschuldigt werden können, von deinem eigenen Körper. Überwache sie also und fürchte Gott in deinen Verborgenen und deinen Offenbarungen, denn vor Ihm bleibt nichts verborgen; die Finsternis ist bei Ihm wie Licht, und das Verborgene ist bei Ihm wie das Offenkundige. Wer also vermag zu sterben, während er ein gutes Bild von Gott hat, der soll dies tun, und es gibt keine Kraft außer durch Gott."

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