13799 - Von Ibn 'Abbas, Gott habe Wohlgefallen an beiden, über diesen Vers: Er sagte: „Einer von ihnen pflegte, wenn er nach Medina kam – und es ist ein Land mit einer Seuche –, wenn sein Körper dort gesund blieb, seine Stute ein schönes Fohlen warf und seine Frau einen Jungen gebar, so war er zufrieden damit und beruhigt und sagte: ‚Seit ich diese meine Religion angenommen habe, habe ich nichts als Gutes erfahren.‘ Wenn er aber nach Medina zurückkehrte, seine Frau ein Mädchen gebar und die Spende (Sadaqa) ausblieb, kam der Satan zu ihm und sagte: ‚Bei Gott, seit ich diese meine Religion angenommen habe, habe ich nichts als Böses erfahren.‘ Das ist die Versuchung (Fitna).“
13800 - Von Qatada, Gott habe Wohlgefallen an ihm, über Sein Wort: „Und unter den Menschen ist mancher, der Gott auf einer Grenze dient“: Er sagte: „Auf einen Zweifel hin; wenn ihn Gutes trifft, ist er damit zufrieden, und wenn ihn eine Versuchung trifft, kehrt er sich auf sein Gesicht um. Er sagt: Wenn er Fruchtbarkeit, ein angenehmes Leben und das, was er begehrt, erlangt, ist er zufrieden damit und sagt: ‚Ich bin auf der Wahrheit und ich kenne das, worauf ich bin.‘ Wenn ihn aber eine Versuchung, das heißt eine Prüfung, trifft, kehrt er sich auf sein Gesicht um. Er sagt: Er verließ das, worauf er an Wahrheit war, und leugnete seine Erkenntnis. ‚Er verlor das Diesseits und das Jenseits‘: Er verlor sein Diesseits, für das er trauerte, mit dem er sich freute, über das er erzürnte und mit dem er zufrieden war, und welches seine Sorge, sein Kummer, sein Begehren und seine Absicht war. Dann gelangte er zum Jenseits und hat keine gute Tat, durch die ihm Gutes gegeben wird. ‚Das ist der offensichtliche Verlust‘.“
Sein Wort, erhaben sei Er: „Er ruft neben Gott das an, was ihm weder schadet...“
13801 - Von al-Suddi über Sein Wort: „Er ruft neben Gott das an, was ihm weder schadet“: Dass er ihm in der Welt ungehorsam ist, „...und was ihm nicht nützt“, dass er ihm gehorcht; dies ist das Götzenbild. „Er ruft denjenigen an, dessen Schaden näher ist als sein Nutzen“, er sagt: Sein Schaden im Jenseits aufgrund seiner Anbetung ihm gegenüber in der Welt. „Welch ein übler Schutzherr“, er sagt: Das Götzenbild.
Sein Wort, erhaben sei Er: „...und welch ein übler Gefährte.“
13802 - Von Mudschahid über „...welch ein übler Schutzherr und welch ein übler Gefährte“: Er sagte: „Der Begleiter.“
Sein Wort, erhaben sei Er: „Wer da meint, Gott werde ihn niemals unterstützen...“
13803 - Von Ibn 'Abbas, Gott habe Wohlgefallen an beiden, über Sein Wort: „Wer da meint, Gott werde ihn niemals unterstützen“: Er sagte: „Wer da meint, dass Gott Muhammad im Diesseits und im Jenseits niemals unterstützen werde, ‚der möge ein Seil zum Himmel hinaufspannen‘“, er sagte: Er soll ein Seil an den Himmel seines Hauses binden, an die Decke. „‚...und dann durchschneiden‘“, er sagte: „Dann soll er sich daran erhängen, bis er stirbt.“
(1). al-Durr 6/12-13. (2). al-Durr 6/14-15. (3). al-Durr 6/14-15. (4). al-Durr 6/14-15. (5). al-Durr 6/14-15.