ShamelaTranslate
Suche
Anmelden
ShamelaTranslate

© 2026 ShamelaTranslate. Wissenschaftliches Open-Access-Projekt.

Über unsKontaktSpendenImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenWiderrufsbelehrungVerträge hier kündigen
Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 9 · Seite 305Sure Luqmān (31): Vers 11

Übersetzung · DE

Jene, die Sünden beabsichtigten, aber als sie Meiner Größe gedachten, Mich fürchteten, und jene, deren Rücken sich in Meiner Ehrfurcht beugten" (1).

[Seine Worte, erhaben sei Er: "Dies ist Gottes Schöpfung ..." bis zum Ende des Verses]

17528 - Von Qatada, möge Gott mit ihm zufrieden sein, bezüglich Seiner Worte: "Dies ist Gottes Schöpfung", das heißt: das, was erwähnt wurde von der Schöpfung der Himmel und der Erde, dem, was Er in ihnen an Tieren verbreitet hat und was Er von jedem Paar hat wachsen lassen. "So zeigt mir, was diejenigen erschaffen haben, die außer Ihm sind", gemeint sind die Götzen (2).

Seine Worte, erhaben sei Er: "Und Wir gaben Luqman Weisheit"

17529 - Von Ibn Abbas, möge Gott mit beiden zufrieden sein, er sagte: Ich sagte zu Dschabir ibn Abdullah, möge Gott mit beiden zufrieden sein: Was ist euch an Überlieferungen über Luqman, Friede sei auf ihm, zu Ohren gekommen? Er sagte: Er war ein kleiner Mann mit flacher Nase aus Nubien (3).

17530 - Von Sa'id ibn al-Musayyab, möge Gott mit ihm zufrieden sein, dass Luqman, Friede sei auf ihm, ein Schwarzer von den sudanesischen Ägyptern war, mit dicken Lippen, dem Gott Weisheit verlieh und ihm das Prophetentum vorenthielt (4).

17531 - Von Mudschahid, möge Gott mit ihm zufrieden sein, er sagte: Luqman, Friede sei auf ihm, war ein abessinischer Sklave, mit dicken Lippen und gespreizten Füßen, ein Richter für die Kinder Israels (5).

17532 - Von Mudschahid, möge Gott mit ihm zufrieden sein, bezüglich Seiner Worte: "Und Wir gaben Luqman Weisheit", sagte er: Verstand, Rechtsverständnis (Fiqh) und Treffsicherheit im Wort, nicht im Prophetentum (6).

17533 - Von Qatada, möge Gott mit ihm zufrieden sein, er sagte: Gott, der Erhabene, stellte Luqman vor die Wahl zwischen Weisheit und Prophetentum, und er wählte die Weisheit gegenüber dem Prophetentum. Da kam Gabriel, Friede sei auf ihm, zu ihm, während er schlief, und streute Weisheit über ihn, woraufhin er am Morgen begann, sie auszusprechen. Man fragte ihn: Wie konntest du die Weisheit gegenüber dem Prophetentum vorziehen, obwohl dein Herr dich wählen ließ? Er sagte: Hätte Er mir das Prophetentum als Gebot gesandt, so hätte ich darauf gehofft, den Sieg bei Ihm zu erlangen, und ich hätte gehofft, dem gerecht zu werden. Aber Er ließ mich wählen, und ich fürchtete, dem Prophetentum nicht gewachsen zu sein, daher war mir die Weisheit lieber (7).

17534 - Von Wahb ibn Munabbih, möge Gott mit ihm zufrieden sein, dass er gefragt wurde: War Luqman, Friede sei auf ihm, ein Prophet? Er sagte: Nein, ihm wurde keine Offenbarung (Wahy) zuteil, er war ein rechtschaffener Mann (8).

Anmerkungen

(1). ad-Durr 6/504-505. (2). 508-509-510. (3). 508-509-510. (4). 508-509-510. [.....] (5). 508-509-510. (6). 508-509-510. (7). ad-Durr 6/508-510. (8). ad-Durr 6/508-510.

ZurückBand 9 · Seite 305Weiter
Zurück9·305Weiter