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Tafsīr Ibn Abī Ḥātim
Band 9 · Seite 344Seine Aussage (erhaben sei Er): "Und als du zu demjenigen sagtest, dem Allah Gnade erwiesen hatte und dem du Gnade erwiesen hattest..." bis zu Seiner Aussage: "...und der Befehl Allahs ist ein vollzogener Beschluss."

Übersetzung · DE

ob ich ihm mitgeteilt habe, dass die Leute bereits gegangen sind oder nicht. Als er jedoch das Haus betrat, folgte ich ihm, und er zog einen Vorhang zwischen mich und sich, woraufhin der Hidschab (Schleier-Vers) offenbart wurde. Er ermahnte die Leute mit der Ermahnung, die ihnen zuteilwurde: "Betretet die Häuser des Propheten nicht, außer wenn euch Erlaubnis erteilt wird" (1).

Sein Wort, erhaben sei Er: "Und als du zu demjenigen sagst, dem Allah Gunst erwiesen hat" bis zu Seinem Wort: "Und der Befehl Allahs ist stets vollzogen."

17693 - Von 'A'ischa (möge Allah mit ihr zufrieden sein), sie sagte: "Wenn der Prophet (Gott segne ihn und gewähre ihm Heil) irgendetwas von der Offenbarung verheimlicht hätte, dann hätte er diesen Vers verheimlicht: 'Und als du zu demjenigen sagst, dem Allah Gunst erwiesen hat' – das heißt, der Prophet (mit dem Islam) – 'und dem du Gunst erwiesen hast' – mit der Freilassung – 'Behalte deine Ehefrau bei dir' bis zu Seinem Wort: 'Und der Befehl Allahs ist stets vollzogen.' Der Gesandte Allahs (Gott segne ihn und gewähre ihm Heil) heiratete sie, nachdem sie die Ehefrau seines Sohnes war. Da sandte Allah, der Erhabene, herab: 'Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Allahs und das Siegel der Propheten.' Der Gesandte Allahs (Gott segne ihn und gewähre ihm Heil) hatte ihn als kleines Kind adoptiert, und er blieb bei ihm, bis er ein Mann wurde, und man nannte ihn 'Zaid ibn Muhammad'. Da sandte Allah herab: 'Nennt sie nach ihren Vätern; das ist gerechter bei Allah', das heißt: rechtschaffener bei Allah."

17694 - Von Qatada (möge Allah mit ihm zufrieden sein) bezüglich Seines Wortes: "Und als du zu demjenigen sagst, dem Allah Gunst erwiesen hat", er sagte: "Zaid ibn Haritha, dem Allah durch den Islam Gunst erwies und dem du Gunst erwiesest, indem du ihn freiließest, 'Behalte deine Ehefrau bei dir und fürchte Allah, o Zaid ibn Haritha'." Er sagte: "Er kam zum Propheten (Gott segne ihn und gewähre ihm Heil) und sagte: 'O Prophet Allahs, Zainab ist grob in ihrer Zunge geworden, und ich möchte sie scheiden.' Da sagte der Prophet (Gott segne ihn und gewähre ihm Heil) zu ihm: 'Fürchte Allah und behalte deine Ehefrau bei dir.'" Er sagte: "Und der Prophet (Gott segne ihn und gewähre ihm Heil) liebte es, dass er sie scheidete, doch er fürchtete die Nachrede der Leute, wenn er ihn zur Scheidung auffordern würde. Da sandte Allah herab: 'Und du verbirgst in deinem Inneren, was Allah offenlegen wird'." Er sagte: "Er verbarg in seinem Inneren und in seinem Wesen ihre Scheidung." Er sagte: "Al-Hasan (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sagte: 'Kein Vers wurde auf ihn herabgesandt, der ihm schwerer fiel als dieser. Und wenn er etwas von der Offenbarung verheimlicht hätte, so hätte er diesen verheimlicht.' 'Und du fürchtest die Leute' – er sagte: 'Der Prophet (Gott segne ihn und gewähre ihm Heil) fürchtete die Nachrede der Leute.' 'Als dann Zaid sein Verlangen nach ihr erfüllt hatte' – er sagte: 'Scheidete er sie.' – 'haben Wir sie dir zur Ehe gegeben.' Sie war stolz auf die Ehefrauen des Propheten (Gott segne ihn und gewähre ihm Heil) und sagte: 'Euch haben eure Väter verheiratet, mich aber hat der Herr des Thrones verheiratet, damit für die Gläubigen kein Grund zur Bedrängnis bestehe hinsichtlich der Ehefrauen ihrer angenommenen Söhne, wenn sie ihr Verlangen nach ihnen erfüllt haben'."

Anmerkungen

(1). ad-Durr 6/614.

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